Oberösterreichische Superintendentenwahl wird wiederholt

Keine Einigung nach dem 13. Wahlgang

Wallern (epd Ö) - Die Superintendentialversammlung der Diözese Oberösterreich wird die Wahl einer Superintendentin/eines Superintendenten wiederholen. Bei der Wahl am 23. April in Wallern ist es nach dem 13. Wahlgang zu keiner Entscheidung gekommen. Senior Pfarrer Mag. Friedrich Rößler (Steyr) hatte zu diesem Zeitpunkt 58 Stimmen, Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner (Vöcklabruck - Wien) 49 Stimmen erhalten. Der dritte Kandidat, Senior Mag. Günter Scheutz (Bad Goisern), hatte nach dem achten Wahlgang seine Kandidatur zurückgezogen. 72 der 107 Stimmen waren bei dem knapp fünfstündigenWahlmarathon für eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.

In einer ersten Reaktion erklärte Bischof Mag. Herwig Sturm gegenüber epd Ö, das Wahlergebnis zeige, mit welcher Ernsthaftigkeit die Delegierten der oberösterreichischen Pfarrgemeinden um die richtige Superintendentin/den richtigen Superintendenten ringen.

Die Wahlordnung zur Superintendentenwahl sieht vor, dass die Wahl abzubrechen und neu durchzuführen ist, wenn keiner der Kandidaten in 13 Wahlgängen eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht.

Die nächste oberösterreichische Superintendentenwahl soll am 17. September stattfinden.

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