Darabos: FPÖ-Parteitag zeigt Instabilität der Regierung Schüssel

"Schwarz-blau-oranges Kasperltheater" geht weiter - Koalition der Sesselkleber löst keine Probleme

Wien (SK) Als "deutliches Indiz für die Instabilität der Regierung Schüssel" wertet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos die Aussagen des designierten FPÖ-Obmanns Strache am heutigen FPÖ-Parteitag. Die "unverhohlenen Drohungen" Straches, dass die FPÖ-Abgeordneten im Parlament Regierungsvorlagen nur nach Lust und Laune zustimmen werden, hätten neuerlich gezeigt, auf welch "tönernen Füßen" diese Regierung steht. Das "schwarz-blau-orange Kasperltheater" setze sich somit fort, die Regierung Schüssel "ist und bleibt handlungsunfähig, sie löst keine Probleme und klebt nur mehr an ihren Sesseln", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Das von Strache genannte Ziel, "die Hoheit an den Stammtischen zurückgewinnen zu wollen", könne sich dieser "abschminken", hielt Darabos weiters fest. Die Menschen hätten schon längst bemerkt, dass sie von den Blauen bzw. Orangen in den letzten Jahren nur getäuscht wurden und diese de facto keines ihres Wahlversprechen gehalten haben. Im Zusammenhang mit der Forderung Straches nach Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Eurofighter-Beschaffung erklärte der SPÖ-Bundesgeschäftführer abschließend, dass die SPÖ bei der NR-Sondersitzung nächste Woche mit großem Interesse verfolgen werde, wie sich die Abgeordneten der FPÖ bei der Abstimmung verhalten werden bzw. wie diese ihr freies Mandat ausüben werden. (Schluss) ps/ws

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