Gorbach: Information vor Strafe bei Warnwestenpflicht

Wien (OTS) - Ein offenes Ohr zeigte Verkehrsminister Hubert
Gorbach am Samstag für den Appell der Autofahrerclubs, in den Sommermonaten mit der Abstrafung bei Verstoß gegen die Warnwestenpflicht noch Toleranz zu üben.

"Das Argument 'Information vor Strafe’ hat mich - auch in Hinblick auf die zahlreichen Touristen im Sommer - überzeugt. Schließlich geht es nicht darum, abzukassieren, sondern darum, die Sicherheit auf unsere Straßen zu maximieren und die Menschen bestmöglich und flächendeckend über die neue Gesetzeslage zu informieren", erklärte Gorbach. Er sagte zu, dass in den ersten drei Monaten nach Inkrafttreten der Warnwestenpflicht, nur mündlich abgemahnt wird und auf das Einheben von Geldstrafen vorerst verzichtet wird.

"Wir wissen, dass sich bereits sehr viele Autofahrer mit Warnwesten ausgerüstet haben. Mir ist wichtig, dass diese Vorschrift als Plus für die Sicherheit verstanden wird und darum aus Eigenverantwortung gerne angenommen wird", so Gorbach.

Die Warnwestenpflicht gilt in Österreich ab dem 1. Mai. Warnwesten müssen in Zukunft verpflichtend im Auto mitgeführt werden und in zwei Fällen getragen werden: Auf Autobahnen und Schnellstraßen immer, wenn der Lenker das Auto verläßt. Auf Freilandstraßen immer, wenn der Lenker das Pannendreieck aufstellen muss.

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