Gesundheit: Lackner - Rauch-Kallat simuliert Aktivitäten

Gesundheitsministerin weicht den wichtigen Problemen im Gesundheitswesen aus

Wien (SK) "Gesundheitsministerin Rauch-Kallat simuliert Aktivitäten, um die drängenden Probleme im Gesundheitswesen -Finanzierung, Ausbildung, Spitäler, immer höhere Selbstbehalte -macht sie allerdings einen großen Bogen", sagte SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner. Lackner hält es für einigermaßen absurd, dass die Gesundheitsministerin, wie heute angekündigt, den Rechnungshof einschalten will, um "allgemein zu hinterfragen", ob die chefärztlichen Dienste nach der Neuregelung noch alle bisherigen Dienste leisten müssten - "Warum braucht die Gesundheitsministerin dafür den Rechnungshof?", fragte Lackner. ****

"Die Gesundheitsministerin widmet sich nun seit Jahresbeginn dem von ihr selbst verursachten Chaos bei der Chefarztpflicht", so Lackner am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dass sie nun eine relative einfache Aufgabe, nämlich ob sich die Tätigkeitsbereiche für Chefärzte verändert haben, nicht selbst erledigen könne, sondern dafür den Rechnungshof einschalten muss, sieht nach Ansicht von Lackner "sehr nach Arbeitsverweigerung der Ministerin aus".

Für Besorgnis erregend hält es der SPÖ-Gesundheitssprecher, dass die Ministerin alle wichtigen Probleme einfach liegen lässt. So werde die Finanznot im Gesundheitswesen immer größer - "ohne dass die Ministerin auch nur ansatzweise eine Lösung anbieten kann". Gleichzeitig würden die Patienten mit immer mehr Selbstbehalten belastet - "diese Belastung hat bei Menschen mit geringem Einkommen die Grenze des Zumutbaren längst überschritten", kritisierte Lackner. (Schluss) wf

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