Scheucher-Pichler: Meilenstein in österreichischer Sozialpolitik

Einheitliche Regelung der Ausbildung und Berufsbilder der Sozialpflegeberufe

Wien, 20. April 2004 (ÖVP-PK) "Die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern schafft einheitliche Rahmenbedingungen bei der Ausbildung und den Tätigkeitsbereichen der Pflegeberufe. Dies wertet den Berufsstand auf, und ist vor allem für Frauen ein wichtiger Schritt, da gerade sie es sind, die diese Berufe ergreifen", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Frauensprecherin Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler zum gestrigen Beschluss über die 15a-Vereinbarung über Sozialpflegeberufe. ****

Die Ausbildung und das Berufsbild der Pflegeberufe war bislang uneinheitlich und vor allem unübersichtlich geregelt. Machte man in einem Bundesland eine Ausbildung, so wurde diese oft in einem anderen Bundesland nicht anerkannt. Mit der beschlossenen Vereinbarung zwischen Bund und Ländern werde ein modulares Ausbildungssystem geschaffen. Dieses sichere einheitliche Qualitätsstandards bei der Ausbildung und garantiere so eine Verbesserung vor allem für jene, die auf Pflege und Hilfestellungen angewiesen sind.

Das Ausbildungssystem wird sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung durchlässiger werden. Es werde in Zukunft möglich sein, auf Basis von festgelegten Mindestanforderungen auf bestehende Ausbildungen aufzubauen. Des Weiteren werden die Ausbildungen in allen Bundesländern gegenseitig anerkannt, was mehr Mobilität am Arbeitsmarkt bedeuten werde.

"Wir haben eine Regelung geschaffen, die es Heimhelfern
erlaubt, den von ihnen betreuten Menschen auch Medikamente zu verabreichen, und die somit den Berufsstand aufwertet. Vor allem für Menschen, die Pflege benötigen, bedeutet dies einen enormen Zugewinn an Lebensqualität", schloss Scheucher-Pichler.

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