Ex-Innenminister Strasser vor Aufstieg in die Swarovski-Führung

Ernst Strasser soll künftig die Führungsriege von Swarovski Optik stärken. Sein neues Aufgabengebiet: die Auslandsexpansion

Wien (OTS) - Ex-Innenminister Ernst Strasser wird noch im Sommer
in die Geschäftsleitung der Swarovski Optik KG einziehen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin NEWS exklusiv in seiner aktuellen Ausgabe. Strasser soll im milliardenschweren Swarovski-Konzern künftig für die Erschließung neuer Märkte, den Ausbau der Produktpalette und die weitere Stärkung der hochprofitablen Optik-Sparte am Weltmarkt sorgen.

Für sein Comeback in der Privatwirtschaft - Strasser war vor seiner Politkarriere Manager beim niederösterreichischen Umdasch-Konzern - hat sich der ehemalige Innenminister ein echtes Vorzeigeunternehmen ausgesucht. Gilt doch die im Tiroler Absam beheimatete Swarovski Optik mit knapp 90 Umsatzmillionen als unangefochtener Weltmarktführer bei Ferngläsern und Präzisionsoptik für das Militär und die Jagd.

In die Schlagzeilen geriet Swarovski Optik zuletzt im Sommer des Vorjahres. Damals forderte Optikboss Gerhard Swarovski - der Cousin von Clanchef Gernot Langes-Swarovski - lautstark die Abspaltung der lukrativen Optik KG vom Kristallkonzern. Der allmächtige Familienbeirat löste das Problem auf seine Weise: Gerhard Swarovskis Sohn Daniel flog aus der Optik-Geschäftsführung, Gerhard Swarovski selbst legte daraufhin all seine Funktionen nieder. Seither hat Gernot Langes-Swarovski persönlich in der Optik das Sagen. Das Tagesgeschäft erledigen die beiden Manager Werner Trattner und Ludwig Pernstich.

Der ehemalige Innenminister passe, so ist aus Insiderkreisen zu hören, "dank ausgezeichneter Kontakte zur Zielgruppe" hervorragend ins Optik-Führungsteam. Der Grund: Exekutive und Militärs setzen weltweit auf die Präzisionsgeräte des Tiroler Familienkonzern. Dank Strasser könnte sich diese Klientel rasch vergrößern.

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