Hypo-Alpe-Adria-Bank AG: Hypo-Tochter Österreich legt erfreuliche Erst-Bilanz vor

Seit 1. Juli 2004 wird das Österreich-Geschäft der Hypo Alpe-Adria-Gruppe über eine eigene Tochtergesellschaft, die Hypo Alpe-Adria-Bank AG, abgewickelt.

Wien (OTS) - Neustrukturierung 2004. Die bisherige Muttergesellschaft Hypo Alpe-Adria-Bank AG wurde per 1. Juni 2004 rückwirkend mit 1. Jänner 2004 in die österreichische Hypo Alpe-Adria-Bank AG und die internationale Hypo Alpe-Adria-Bank International AG "aufgespalten", um die Unabhängigkeit der Bank zu fördern, die Selbständigkeit zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit im Hinblick auf die sich öffnenden Märkte in Europa zu stärken und die Geld- und Kapitalmärkte besser zu nutzen.

Erfolgreiche Bilanz. Nunmehr liegt die erste Jahresbilanz der Hypo Alpe-Adria-Bank AG vor. Die Bilanzsumme beträgt 4,4 Mrd. Euro, das Betriebsergebnis 32,3 Mio. Euro, das EGT 23,2 Mio. Euro. Die Primärmittel beliefen sich auf 4,1 Mrd. Euro, das Kreditvolumen erreichte 3,6 Mrd. Euro. Die Cost/Income-Ratio, eine der wichtigsten Kennzahlen im personalintensiven Bankensektor, beträgt 63,72 %. Wert gelegt wird bei der Hypo auf eine starke Eigenmittelausstattung. Die Eigenmittel gemäß Bankwesengesetz betrugen zum Stichtag (31.12.2004) 214,3 Mio. Euro. Das bedeutet eine Eigenmittelquote von 13,82 % statt der gesetzlich geforderten 8 %. 611 Mitarbeiter betreuen ihre Kunden an 22 Standorten.

Im Plan für 2005. "Für das laufende Jahr erwarten wir bei der Bilanzsumme ein Wachstum um 14 %, beim EGT um 9 %", erläutern die Vorstände Gert Xander und Andrea Maller-Weiß.

Ausweitung des Filialnetzes in Österreich und Deutschland

Das Jahr 2004 war für die Hypo Alpe-Adria-Bank AG neben der AG-Gründung geprägt durch eine starke Ausweitung der Geschäftstätigkeit: Eröffnet wurde in Salzburg eine Filiale für Corporate-Kunden. Aufgrund des guten Geschäftserfolges wurde diese Filiale Ende des letzten Jahres erweitert und steht mittlerweile auch Retail-Kunden offen. Salzburg bildet eine wichtige Basisstation für das Deutschland-Geschäft, das seit April letzten Jahres über eine eigene Niederlassung in München abgewickelt wird. Die behördliche Genehmigung zur Gründung dieser so genannten EU-Filiale in Deutschland erfolgte per 15.4.2004. In Deutschland will die Hypo ihre Präsenz weiter ausbauen, wobei derzeit die Umwandlung von der EU-Filiale in eine eigenständige Tochterbank in Vorbereitung ist. Zielgruppe für das Deutschland-Geschäft sind mittelständische Firmen und Privatkunden.

Wien und Linz. Signifikante Ertragssteigerungen wurden am Standort Wien erwirtschaftet. "Derzeit prüfen wir Standorte in Niederösterreich", sagt Gert Xander, Vorstandsvorsitzender der Hypo Alpe-Adria-Bank AG. Noch im heurigen Jahr wird eine Filiale in Linz ihren Geschäftsbetrieb aufnehmen.

Kärnten. Auch am Kärntner Heimatmarkt will man weitere Akzente setzen: Im Dezember des Berichtsjahres erfolgte die Eröffnung einer provisorischen Container-Filiale am Gelände der Universität. "Mittlerweile liegt die Genehmigung für den Umbau des endgültigen Universitätsstandortes vor; die Eröffnung soll Anfang 2006 erfolgen", sagt Andrea Maller-Weiß, stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Hypo Alpe-Adria-Bank AG. Die 24. Filiale der Hypo Alpe-Adria-Bank AG nimmt ihre Geschäftstätigkeit im September 2005 in Velden auf. Und: Aufgrund der Verlegung der Glan sowie des Umbaus des Landeskrankenhauses Klagenfurt übersiedelt die dort ansässige Filiale Mitte 2006 auf ein in der Nähe liegendes Areal.

Kredit- und Wertpapiergeschäft

Die Ausleihungen an institutionelle Kunden erreichten den Rekordwert von 2,4 Mrd. Euro, das Kreditvolumen im Firmenkundenbereich beträgt 836 Mio. Euro und im Retailgeschäft 447,5 Mio. Euro. Hervorzuheben ist das Engagement der Hypo Alpe-Adria-Bank AG bei Finanzierungen für Alternativ-Energien und innovativen Tourismusprojekten.

Erfreulich verlief auch die Entwicklung im Wertpapiergeschäft. Das Depotvolumen stieg dank innovativer Produkte im Jahr 2004 um 30 %.

Universalbank

Die Hypo Alpe-Adria-Bank AG ist eine Universalbank und 100 %ige Tochter der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG mit Sitz in Klagenfurt. Die Eigentümer der Muttergesellschaft sind zu 52 % die Kärntner Landesholding und zu 48 % die Grazer Wechselseitige Versicherung AG. Die Hypo Alpe-Adria-Bank AG betreut mit 611 Mitarbeitern in 2 Ländern an 22 Standorten rund 108.000 Kunden.

Hypo Alpe-Adria-Bank AG in Zahlen (Stand: 31.12.2004):

Bilanzsumme: 4.383.541 (in Tausend Euro) Betriebsergebnis: 32.266 (in Tausend Euro) EGT: 23.199 (in Tausend Euro) Primärmittel: 4.071.669 (in Tausend Euro) Kreditvolumen: 3.622.769 (in Tausend Euro) Cost-Income-Ratio: 63,72 % Return on Equity: 9,49 % Return on Assets: 0,58 % Eigenmittelquote: 13,82 % Mitarbeiter: 611 Standorte: 22

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