HGPD-Zentralsekretärin und AK-Vizepräsidentin Lehner fordert mehr Gleichbehandlung

ÖGB und AK präsentieren Broschüre zu Antidiskriminierung am Arbeitsplatz

Wien (HGPD/ÖGB) - "Antidiskriminierung ist mir ein sehr wichtiges Anliegen", erklärt Renate Lehner, Zentralsekretärin der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD) und AK-Vizepräsidentin bei der Begrüßung zur AK/ÖGB-Veranstaltung "Antidiskriminierung im Betrieb - Gleichbehandlung auf dem Prüfstand": "Gerade in der Dienstleistungsgewerkschaft HGPD ist der MigrantInnenanteil besonders hoch. Wir begrüßen daher die innerstaatliche Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien, die Diskriminierungen auf Grund der Religion, der Weltanschauung, der ethnischen Herkunft, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung in der Arbeitswelt verbieten." ++++

Lehner ergänzt, dass das Behindertengleichstellungsgesetz noch ausständig sei: "Das muss rasch umgesetzt werden." Besonders wichtig sei, erklärt die AK-Vizepräsidentin, gerade die BelegschaftsvertreterInnen beim Umsetzen der Antidiskriminierungs-Richtlinien zu unterstützen: "Daher haben AK und ÖGB nun eine Broschüre heraus gegeben, die Betriebsrätinnen und Betriebsräte, Personalvertreterinnen und Personalvertreter dabei unterstützt Diskriminierungen in der Arbeitswelt zu erkennen, zu verhindern und zu bekämpfen. Eine Möglichkeit Diskriminierungen zu verhindern bzw. zu bekämpfen, ist der Abschluss einer Betriebsvereinbarung zu dem Thema." Muster dafür fände man nicht nur in der Broschüre, so die HGPD-Zentralsekretärin, sondern auch auf den Homepages von ÖGB und AK. (kk)

ÖGB, 20. April
2005
Nr. 228

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