AVISO: VÖGB-Strudlhofgespräch am 26. April mit Sergio Bologna

Die Zerstörung des Mittelstands - Thesen zur neuen Selbstständigkeit

Wien (ÖGB/VÖGB) - Der Wechsel von der Lohnarbeit in die Selbständigkeit hat
Konjunktur. Mehr und mehr Firmen verzichten auf festangestelltes Personal und
lassen "Freie", "Freelancer" und "Selbständige" für sich arbeiten. Unter dem Begriff "Selbständige" versammelt sich ein sehr breites Spektrum, das von mittelständischen Unternehmern mit mehreren hundert Beschäftigten über die freien Handelsvertreter
bis hin zum selbständigen Transportunternehmern reicht. Unter den "Selbständigen" gibt es eine ganze Reihe von Erwerbstätigen, deren tatsächliche Stellung im Produktionsprozess reichlich wenig mit »unternehmerischem Handeln« zu tun hat und die kaum ihren Lebensunterhalt verdienen können. Ein Strudlhofgespräch mit dem Soziologen Sergio Bologna thematisiert diese "neue Selbständigkeit".++++

B I T T E M E R K E N S I E V O R:

Termin: Strudlhofgespräch mit Sergio Bologna: "Die Zerstörung des Mittelstands - Thesen zur neuen Selbstständigkeit."

Ort: ÖGB-Seminarzentrum Strudlhof
Strudlhofgasse 10
1090 Wien

Zeit: 26. April 2005, 19 Uhr

Sergio Bologna, geb. 1937 in Triest, lehrte Soziologie und Geschichte der Arbeiterbewegung an den Universitäten von Trento, Mailand, Padua und Bremen. Er ist Autor zahlreicher Publikationen, die die Geschichte und Theorie der
Arbeit betreffen, prägte u. a. in den 60er Jahren den Begriff des Massenarbeiters.

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin oder einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

ÖGB, 20. April
2005
Nr. 225

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