AktionsGemeinschaft zu VSStÖ: Äpfel nicht mit Birnen vergleichen

Milchmädchenrechnungen des VSStÖ zum ÖH Gesetz sind falsch

Wien (OTS) - In ihrer heutigen Aussendung vergleicht der VSStÖ die Anzahl der Mandate der Pädagogischen Akademien in Linz und der Mandate der Linzer Kepler-Universität anhand der jeweiligen Studierendenzahl. 13.000 Linzer Studierenden stünden 3.000 Linzer Pädak Studierenden gegenüber, wobei beiden jeweils die gleiche Mandatzahl für die ÖH Bundesvertretung zukommt.

"Mir ist bekannt, dass der VSStÖ sich durch das neue ÖH Gesetz benachteiligt sieht. Kritik des Gesetzes setzt allerdings voraus, dass man es zuerst gelesen hat", so Christoph Marx, AG-Bundesobmann.

Die Mandatzahlen werden je nach Universität bzw. Akademie vergeben und nicht nach Standorten, wie es aus der Milchmädchenrechnung des VSStÖ hervorgeht. All jene Einrichtungen erhalten dabei zumindest ein Mandat, die mehr als 1.000 Studierende besitzen. In Linz sind das zwei Pädagogische Akademien (Bund Linz, Diözese Linz) sowie die Kepler Universität. Die beiden Linzer Pädaks daher in einem Topf zusammenzufassen ist somit unzulässig.

"Ich würde dem VSStÖ raten, seine Argumentation auf Fakten und nicht auf Halbwahrheiten aufzubauen. Ansonsten läuft er Gefahr den letzten Rest seiner Glaubwürdigkeit zur Gänze verlieren.", so Marx abschließend.

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