Kopf: Anteil für Euratom-Rahmenprogramm weiter reduzieren

Forschungsanstrengungen im Bereich der nuklearen Sicherheit notwendig

Wien, 19. April 2005 (ÖVP-PK) "Die Forschung zu neuen Reaktortechnologien auf der Grundlage der Kernspaltung aus Gemeinschaftsmitteln wird von Österreich aus grundsätzlichen Überlegungen abgelehnt", so ÖVP-Umweltsprecher Abg.z.NR Karlheinz Kopf heute, Dienstag. Aus diesem Grund werde ein zentrales österreichisches Interesse für die Verhandlungen über das 7. Rahmenprogramm sein, den Anteil für Euratom auf unter 7 Prozent des Gesamthaushalts zu reduzieren. ****

Im 6. Rahmenprogramm wurden 93 Prozent aller Finanzmittel den nicht-nuklearen Forschungsbereichen gewidmet, während das Euratom-Forschungsrahmenprogramm 7 Prozent der Mittel erhielt. "Diesen Anteil gilt es weiter zu reduzieren und dafür werden wir uns einsetzen", so Kopf. Abschließend wies er auch darauf hin, dass "im 7. Euratom-Rahmenprogramm in jedem Fall Forschungsanstrengungen im Bereich der nuklearen Sicherheit, insbesondere was den Strahlenschutz und die Risikoforschung betrifft, vonnöten sein werden".

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