IWO-Österreich fordert: Alle Fakten über Feinstaub auf den Tisch!

Wien (OTS) -

  • Kleinverbrauch hat wesentlichen Anteil an Gesamt-Feinstaubemissionen in Österreich
  • Verbrennung fester Brennstoffe in veralteten Anlagen kritisch
  • Moderne Heizungssysteme - wichtiger Beitrag zur Lösung für das Feinstaub-Problem im Bereich Hausbrand
  • Moderne Ölheizung - Feinstaub kein Thema

Während in der aktuellen Diskussion Industrie und Verkehr als Feinstaub-Verursacher angesprochen werden, ist eine wesentliche Quelle dieser Gesundheitsgefahr bislang zu wenig beachtet: Jene privaten Heizungen, die feste Brennstoffe wie Holz, Kohle und Koks in veralteten Einzelöfen verbrennen. Laut dem Bericht "Luftschadstoff-Trends in Österreich 1980 - 2002" des Umweltbundesamtes gingen 23% aller Feinstaubemissionen auf Kleinverbraucher zurück. Und von dieser Feinstaubmenge stammten 55% aus meist veralteten Holzheizungen.

Viele Bürger fragen sich, was sie persönlich gegen die Feinstaubproblematik unternehmen können. Vor dem Hintergrund der Fakten ist klar: Mit dem Verzicht auf die Verbrennung von festen Brennstoffen in veralteten Einzelöfen und dem Einsatz moderner Heizsysteme kann jeder einen sinnvollen Beitrag gegen Feinstaub leisten.

Minderheit an Heizungen erzeugt Großteil der Feinstäube aus Hausbrand

Die PM 10-Emissionsinventur, die vom Umweltbundesamt erstellt wird, spricht eine klare Sprache: Der Kleinverbrauch trug 2002 mit einem Anteil von rund 23% mehr zur Feinstaub-Belastung bei als etwa der Verkehr mit rund 18% (allerdings gerechnet ohne Wiederaufwirbelung, die insbesondere in den Wintermonaten einen wesentlichen Beitrag zur Feinstaubbelastung leisten kann). Dabei muss man genau ansehen, wie sich diese 23% der privat erzeugten Feinstäube aufteilen: Gleich 55% stammen aus meist veralteten Holzheizungen, die laut Mikrozensus in Österreich jedoch nur rund 15% aller Heizungen ausmachen. Die Gegenprobe macht sicher: Denn alle 922.000 Ölheizungen Österreichs zusammen (rund 28% aller Heizungen) sind lediglich für knapp 2% des Feinstaubes verantwortlich.

Mag. Georg Rebernig, Geschäftsführer des Umweltbundesamtes, meint dazu: "Die Feinstaubproblematik ist stark von regionalen Gegebenheiten und meteorologischen Bedingungen abhängig. Neben verkehrsbezogenen Maßnahmen kommt dem Ersatz veralteter Einzelöfen, insbesondere zur Verfeuerung von festen Brennstoffen, in manchen Regionen wesentliche Bedeutung zu. Anzustreben ist eine Kombination aus dem Einsatz moderner Heizsysteme (Fern- und Nahwärme, Brennwertöfen, Pelletsheizungen) und Absenkung des Energieeinsatzes für Heizungszwecke durch thermische Gebäudesanierungen."

Das IWO-Österreich fordert daher, dass insbesonders in der politischen Diskussion des Themas "Feinstaub" wirklich alle Fakten auf den Tisch gelegt werden. Die bedenkliche Rolle des Hausbrands, aber auch die klare Darstellung der Vorteile der modernen Ölheizung gehört zur umfassenden Analyse und zur Suche nach Lösungen dazu. Das Thema ist zu brisant, um Rücksicht auf Einzelinteressen oder althergebrachte Argumentationen zu nehmen.

Was kann der Einzelne tun?

Der Besitzer einer modernen Ölheizung braucht sich keine Sorgen machen, denn der Brennstoff Heizöl zeichnet sich unter anderem durch hohe Energiedichte und homogene Produktqualität aus. In Verbindung mit der Öl-Brennwerttechnik, bei der die heißen Abgase wieder dem Heizkreislauf zugeführt werden, kann er sicher sein, dass der Verbrauch an Heizöl minimal ist - und damit auch die Brennstoffkosten. Das Ergebnis für den einzelnen Ölheizungsbesitzer:
Noch weniger Verbrauch, noch weniger Kosten, noch weniger Emissionen. Der Besitzer einer modernen Ölheizung kann aufatmen, denn Feinstaub ist für ihn kein Thema.

Das IWO-Österreich (Institut für wirtschaftliche Ölheizung) ist die Kompetenzstelle der Mineralölwirtschaft für Heizfragen. Seit 1989 als Verein organisiert, bündelt es die Interessen von Heizölproduzenten und Brennstoffhändlern, Kessel- und Tankerzeugern, Herstellern von Kaminsystemen und weiteren Unternehmen sowie Institutionen im Umfeld des Heizsystems Ölheizung. Wichtigste Aufgabe ist die öffentliche Darstellung der Vorteile der Ölheizung sowie die Argumentation für die Ölheizung, speziell ihrer ökonomischen, ökologischen und technologischen Vorteile.

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