Morak zum Kunstbericht 2004: Kunstförderung auf hohem Niveau stabilisiert

Kunstbericht liegt erstmals bereits im April vor - auf www.art.austria.gv.at abrufbar

Wien (OTS) - "Ich freue mich, dass wir erstmals bereits Mitte
April den Kunstbericht des vergangenen Jahres präsentieren können. Damit legen wir sehr schnell Rechenschaft über das Jahr 2004 ab und tragen damit wesentlich zu einer transparenten und fundierten kulturpolitischen Debatte bei" so Kunststaatssekretär Franz Morak heute Dienstag. Der Kunstbericht 2004 passierte gestern Nachmittag den Ministerrat.

"Im Jahr 2004 ist es gelungen mit insgesamt 79,39 Mio. Euro mehr

Gelder für die künstlerische Produktion zur Verfügung zu stellen als im Jahr 2003. In beinahe allen Förderbereichen konnten Erhöhungen erzielt und damit die Kunstförderung des Bundes auf hohem Niveau stabilisiert werden", so der Staatssekretär.

Das Jahr 2004 war von "mehreren Schwerpunktsetzungen geprägt, darunter anlässlich der Erweiterung der EU am 1. Mai das Projekt EU&YOU. Kunst der guten Nachbarschaft" sowie der Start des Förderprogramms für südosteuropäische Opernhäuser gemeinsam mit der Deutschen Bank", so Morak. Darüber hinaus konnte im Bereich Architektur und Design das Budget um 9% gesteigert werden, im Bereich der Kulturinitiativen standen abermals etwas mehr Gelder zur Verfügung. Nicht zuletzt sei auch die Ansiedlung der Ernst Krenek Privatstiftung in den Räumlichkeiten der Donauuniversität Krems genannt. Als weitere Beispiele der verstärkten Förderung der Bundesländer nannte der Staatssekretär das erstmals 2004 stattgefundene Festival "Theaterland Steiermark" oder auch die Erhöhung der Basissubvention des Carinthischen Sommers.

Im Jahr 2004 startete außerdem die Präsentation der Artothek des Bundes im Internet, betonte Morak. Das eMuseum, die Plattform für die digitale Präsentation des Werkbestandes der Artothek, ist ein langfristig angelegtes Projekt einer laufend zu erweiternden Museumsdatenbank, auf die über die website www.artothek-bka.at zugegriffen werden kann. Zudem stand das Jahr 2004 ganz im Zeichen der Bewerbung der Stadt Linz als Europäische Kulturhauptstadt 2009. "Ich bin zuversichtlich, dass Linz und Oberösterreich diese Herausforderung mit Erfolg meistern werden."

Der Kunstbericht 2004 ist ab sofort auf der Homepage der Kunstsektion www.art.austria.gv.at abrufbar

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat für Kunst und Medien
Mag. Katharina Stourzh
Tel.: (++43-1) 53115/2228
katharina.stourzh@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SKM0001