Martinz: Was ist neu am BZÖ?

Kampl-Aussage ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer des Nationalsozialismus.

Klagenfurt (OTS) - - Als missglückt bezeichnete heute ÖVP-Landesparteiobmann LR Josef Martinz die angebliche Trennung des Haider-BZÖ von der FPÖ-Alt. "Als Grund für das BZÖ ist die Trennung von rechtem Gedankengut in der FPÖ-Alt genannt worden. Das ist offensichtlich daneben gegangen", sagte Martinz. Er bezog sich damit auf die Entgleisung des Gurker Bürgermeisters Siegfried Kampl. "Die Äußerungen Kampls sind ein Schlag ins Gesicht aller Opfer des Nationalsozialismus", so Martinz. Er stelle die Frage, was denn nun wirklich neu am BZÖ sei, wenn noch immer Aussagen dieser Art hinausposaunt und damit die Opfer des fürchterlichen Krieges verhöhnt würden.

"Wie kann sich jemand darüber aufregen, dass die Verantwortlichen nach dem zweiten Weltkrieg zur Rechenschaft gezogen worden sind?", fragt Martinz. Wenn Kampl von "brutaler Nazi-Verfolgung nach dem Zweiten Weltkrieg" spricht, sei dies als Wunschdenken zur Verharmlosung zu werten und strikt abzulehnen.

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