Bündnisobmann Haider fordert Fall der Zweidrittelmehrheit bei Schulgesetzen und Bestandsgarantie für Religionsunterricht

Tragfähiges Fundament entgegen Wertewandel der Gesellschaft

Wien (OTS) - "Ein klares Ja zum Fall der Zweidrittelmehrheit bei Schulgesetzen, aber auch eine Garantie für den Bestand des Religionsunterrichts." Das forderte heute der Obmann des Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) Jörg Haider.

Wie Haider betonte, habe er bereits Ende Februar darauf hingewiesen, dass mit der Abschaffung der Zweidrittelmehrheit bei Schulgesetzen auch der Religionsunterricht zur Disposition stehe. Es müsse nun Ziel des angekündigten Gipfels zwischen dem Bundeskanzler, Vizekanzler Gorbach, SPÖ-Chef Gusenbauer und Kardinal Schönborn sein, den Religionsunterreicht an den Schulen außer Streit zu stellen, so Haider.

Schließlich mache es die Säkularisierung und der stattfindende Wertewandel der Gesellschaft in Richtung Individualisierung umso dringender notwendig, der jungen Generation ein tragfähiges Fundament der Menschlichkeit und Nächstenliebe mit auf den Weg zu geben. Immer mehr Menschen seien auf Sinnsuche, immer größer und vielschichtiger sei das Angebot an Antworten. Hier gelte es gerade der Jugend auch in Zukunft Orientierung und Hilfe anzubieten, was durch den Religionsunterricht an den Schulen gewährleistet sei, sagte der Bündnis-Obmann.

Haider unterstrich, dass, um jahrelange Versäumnisse im Schulbereich zu korrigieren und einen Reformprozess zu starten, der Fall der Zweidrittelmehrheit bei Schulgesetzen eine wichtige Voraussetzung sei. Als Beispiel für den Reformprozess verwies Haider auf das Kärntner Projekt der gemeinsamen Schule für Sechs bis Fünfzehnjährige. Ein besonderer Schwerpunkt bei diesem Projekt wird etwa auf das neunte Schuljahr gelegt, welches ein flexibles Orientierungsangebot für die weitere schulische bzw. berufliche Laufbahn liefern soll.

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