A3-Technologieprogramm: Start der 3. Ausschreibung

Umfangreiche Förderungen für die österreichische Kfz-Zulieferindustrie

Wien (OTS) - Morgen startet die 3. Ausschreibungsrunde des A3-Technologieprogramms "Austrian Advanced Automotive Technology" mit einem thematischen Fokus auf der "Österreichischen Wasserstoff und Brennstoffzellen Initiative". Für hochinnovative F&E-Projekte österreichischer Konsortien der Kfz-Zulieferindustrie stehen in der aktuellen Ausschreibungsrunde rund EUR 5 Mio. an Fördermitteln zur Verfügung.

Mit der operativen Abwicklung des A3-Technologieprogramms hat das programmverantwortliche Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie die ETECH Management Consulting GmbH beauftragt. ETECH CONSULT ist die Beratungstochter der Investkredit Bank AG für Marktstudien sowie Technologie- und Förderberatung.

Die zunehmende Bedeutung des A3-Technologieprogramms für die österreichische Kfz-Zulieferindustrie lässt sich anhand der Entwicklung der Programmlinie gut ablesen: anlässlich der 1. Ausschreibung 2002 wurden 25 Projektvorschläge eingereicht, von denen 18 zur Förderung ausgewählt wurden; die 2. Ausschreibung 2004 belegt mit 51 Projekteinreichungen und 21 geförderten Projekten den deutlichen Anstieg der Nachfrage der österreichischen Automotive-Branche nach spezifischen Förderinstrumenten für die Realisierung innovativer Projektideen.

Ziel des A3-Technologieprogramms ist die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Kfz-Zulieferindustrie, einer Schlüsselbranche der österreichischen Wirtschaft mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Aktuell sind in rund 700 Unternehmen etwa 170.000 Personen beschäftigt und es wird ein Umsatz von rund EUR 20 Mrd. erwirtschaftet.

Bis 25. Juli 2005 können kooperative F&E Projekte in den folgenden drei Themenbereichen eingereicht werden:

  • Alternative Antriebe und Treibstoffe
  • Alternative Werkstoffe und Fertigungsverfahren
  • Fahrzeugelektronik

Die Forschungsprojekte zwischen industrieller, universitärer und außeruniversitärer Forschung sollen auf die Entwicklung innovativer Ansätze und echter Technologiesprünge in der österreichischen Automobilzulieferindustrie abzielen. Es geht um eine frühzeitige Vorbereitung der österreichischen Automotive-Branche auf sich abzeichnende technologische Umbrüche. Realistischer Zeithorizont für die Serienreife der im A3-Technologie-programm entwickelten Technologien ist der Zeitraum 2015-2020. Dadurch haben die Projekte des A3-Technologie-programms einen stärker vorwettbewerblichen Charakter. Dennoch erstreckt sich die breite Palette der in A3 zur Anwendung kommenden innovationspolitischen Förderinstrumente von Studien bis hin zu Demonstrationsprojekten.

In den oben genannten drei Themenbereichen können Projekte zu folgenden Projektarten eingereicht werden:

A. Technologieorientierter Programmteil

  • Studien (Grundlagen- sowie Machbarkeitsstudien)
  • Wirtschaftsbezogene Grundlagenforschung
  • Technologie- und Komponentenentwicklung (vorwettbewerbliche Entwicklung)
  • Demonstrationsprojekte

B. Unterstützungs- und Begleitmaßnahmen

  • Unterstützung von Ausbildungsinitiativen
  • Internationalisierung und Sicherung der Position im Europäischen Forschungsraum
  • KMU-Unterstützungsmaßnahmen

Die Förder- bzw. Finanzierungsquote liegt je nach Projektart zwischen 25 % und 100 %, die maximale Förder- bzw. Finanzierungssumme zwischen EUR 150.000 und EUR 1,5 Mio. pro Projekt.

Die Ausschreibung wendet sich gleichermaßen an österreichische Akteure aus Industrie, an KMUs (Kleine und Mittlere Unternehmen) sowie universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die gemeinsam kooperative Forschungs- und Entwicklungs-projekte mit hohem Entwicklungsrisiko durchführen. Ein Konsortium muss aus zumindest drei Partnern bestehen. Die Ausschreibung richtet sich ausdrücklich auch an Akteure aus Industrie und Forschung, die bisher nicht in oder für die Automotive-Branche tätig waren, aufgrund ihres technischen Spezialwissens (z.B. Materialwissenschaften, Simulation, Elektronik, Polymer- und Elektrochemie etc.) aber einen wertvollen Beitrag für Innovation in diesem Sektor leisten können. Die verstärkte Beteiligung von KMUs ist besonders erwünscht und wird mit einem eigenen KMU-Bonus finanziell unterstützt.

ETECH CONSULT unterstützt Unternehmen bei der Erschließung von Technologie-förderungen in Österreich und Europa, beim CO2-Zertifikatshandel (im Zusammenhang mit Kyoto) sowie durch die Erstellung von Marktstudien bei der strategischen Ausrichtung von Geschäftsbereichen und der Identifikation neuer Märkte.

Rückfragen & Kontakt:

ETECH CONSULT - A3-Programm Management
Mag. Marisa Sebald, Tel: 01/531 35 -212
sebald@etech-consult.at
www.a3-programm.at
www.etech-consult.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | INV0001