Schasching fordert: Mehr Bewegung und Sport in der Bildungsdebatte!

Wien (SK) "In der aktuellen Diskussion rund um den Endbericht der Zukunftskommission wird wieder einmal völlig auf den Sport vergessen", ärgert sich die SPÖ-Abgeordnete und Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses, Beate Schasching. "Dabei sollte es mittlerweile doch zum Allgemeinwissen gehören, dass Bewegung und Sport für die Gesundheit, die Konzentration, die Teamfähigkeit somit für die gesunde Entwicklung unserer Jugend unerlässlich ist", sagte Schasching am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Seit der letzten Stundenkürzungsaktion durch Bildungsministerin Gehrer vor zwei Jahren,
sei es um die Bewegungsstunden nicht zum besten bestellt. "In manchen Oberstufenklassen findet Sport damit sogar nur alle vierzehn Tage statt, fallen diese auf einen Feiertag, gibt's Bewegung überhaupt nur noch einmal im Monat. Das muss man sich einmal vorstellen!", empört sich Schasching zur aktuellen Situation. Die zunehmende Fettleibigkeit der Jugend und der teilweise besorgniserregende Gesundheitszustand des Stütz- und Bewegungspparates der Kinder seien das Ergebnis von zu wenig Bewegung. Internationale und nationale Studien, wie die vom Bundesministerium in Auftrag gegebene Klug&Fit-Studie, bestätigen dies und attestieren gleichzeitig akuten Handlungsbedarf.

"Die Ganztagsschule bietet die besten Voraussetzungen für mehr Bewegung und Sport in der Schule", so Schasching, die schon seit Jahren für mehr Sport in der Schule kämpft. "Hier gibt es die Zeit, Sport mehrmals täglich in oder zwischen den Unterricht einfließen zu lassen." Um das Angebot zu maximieren und die Schulen zu unterstützen hält die ASKÖ-Wien-Präsidentin die Einbindung von örtlichen Vereinen für einen großen Vorteil für alle. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen, wobei beide Seiten profitieren können. Den Vereinstrainer bringt der Zugang zu SchülerInnen und die Mitarbeit im Schulgeschehen nicht nur den Kontakt zu jungen Sportbegeisterten, sondern auch höhere gesellschaftliche Akzeptanz und institutionelle Anerkennung. Der Schule bringt Vereinskontakt auf alle Fälle professionelles Sport-Know-how, erläuterte Schasching.

"Warum auch Sportsekretärin Schweitzer in seiner Reaktion auf den Endbericht der Zukunftskommission völlig auf den Sport vergisst, ist ebenfalls erstaunlich, hat er doch bisher immer auf die Bedeutung des Sportunterrichts hingewiesen - auch wenn es ihm nicht gelungen ist, sich Gehrers wüsten Stundenstreichaktionen zu widersetzen", sagte Schasching.

"Mein Appell an Bundesministerin Gehrer und alle, die sich an der Diskussion zur Schulreform beteiligen: Vergesst nicht auf den Sport! Hier gilt es im Sinne der Gesundheit unserer Kinder rasch zu handeln", so Schasching. (Schluss) wf/mm

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