Rübig: Gesundheit und Biotechnologie als zentrale Bestandteile des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms

Erfolgreiche und wichtige BioVision-Veranstaltung in Lyon

Lyon/Brüssel, 15. April 2005 (ÖVP-PD) "Biotechnologie ist von entscheidender Bedeutung für das kommende Forschungsrahmenprogramm der EU. Die BioVision-Veranstaltung in Lyon ist nicht nur eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Herausforderungen und Chancen der Biotechnologie in den verschiedensten Anwendungsbereichen zu erkunden. Diese Veranstaltung bietet einen entscheidenden Input für die Entwicklung der Forschung im Gesundheitsbereich", sagte heute, Freitag, Dr. Paul Rübig MEP, EVP-ED Koordinator im Ausschuss für Forschung und Industrie des Europäischen Parlaments. "Forschung und Innovation sind die Treibkräfte der Lissabon-Agenda und ein Schlüssel für mehr Wirtschaftswachstum. Die Wissensförderung ist eine Hauptaufgabe für die Zukunft Europas und das 7. Forschungsrahmenprogramm ist damit eines der wichtigsten
Instrumente zur Förderung von Forschung und Entwicklung in Europa", betonte Rübig. ****

Im Unterschied zum auslaufenden 6. Forschungsrahmenprogramm umfasst der Kommissionsvorschlag für das Nachfolgeprogramm all Bereiche der Biotechnologie, vor allem auch die so genannte "rote Biotechnologie", also die Biotech-Forschung im Bereich der Gesundheit. Ziel der Gesundheitsforschung im Rahmenprogramm ist die Verbesserung der Gesundheit der Bürger Europas und eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie in diesem Sektor. "Biotechnologie ist hier von besonderer und ausschlaggebender Bedeutung für die Entwicklung innovativer klinischer Anwendungen, neuer Impfstoffe, neuer Therapiemöglichkeiten, neuer Medikamente für seltene Krankheiten und bessere diagnostische Möglichkeiten", unterstrich Rübig.

"Ich bin fest entschlossen eine deutliche Erhöhung der EU-Forschungsausgaben zu erreichen und den Kommissionsvorschlag voll umzusetzen. Eine einfache Erhöhung der Mittel reicht aber nicht aus. Hand in Hand damit muss dem einer notwendigen Effizienzsteigerung des Rahmenprogramms Rechnung getragen werden. Diese darf nur ein Ziel kennen: Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie. Die Beteiligung der Wirtschaft am 6. Rahmenprogramm, vor allem von Seiten der KMU, hat eher ab- denn zugenommen. Die Steigerung des Teilnahmegrades der Wirtschaft an diesem Programm ist aber ein Schlüsselelement für eine Steigerung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Die Erreichung dieses Ziels steht daher im Mittelpunkt meiner parlamentarischen Arbeit in der Ausverhandlung des 7. Forschungsrahmenprogramms", sagte Rübig abschließend.

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