Wirtschaftliche Erfolgsbilanz 2004 und weiterhin steigendes Wachstum

LH Haider: Kärnten wird einen Bio-Energie-Cluster realisieren -Durch Initiativen und Förderungen von KWF und EAK 1.833 neue Arbeitsplätze geschaffen

Klagenfurt (LPD) - "Kärnten ist auf einem sehr erfolgreichen Weg unterwegs, um dem Land verstärkt eine neue Struktur in Richtung Technologie und Ausbau des Ganzjahrestourismus zu geben", sagte heute, Freitag, Landeshauptmann Jörg Haider in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hans Schönegger vom Kärntner Wirtschaftsförderungs Fond (KWF), Sabrina Schütz von der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) und Universitätsprofessor Hans Joachim Bodenhöfer vom Institut für Höhere Studien Kärnten. Kärntens überaus positive Wirtschaftsbilanz des Jahres 2004 wurde anhand zahlreicher Daten unterstrichen und Ausblicke auf weitere Initiativen gegeben. Klare Zielrichtung: Kärnten wird als überaus attraktiver Wirtschaftsstandort und High-Tech-Standort weiter profiliert und forciert.

Der Landeshauptmann betonte, dass Kärnten seine Strategie fortsetze, um Headquarter-Funktionen sowie Kompetenzzentren im Land auf- bzw. auszubauen und erwähnte in diesem Zusammenhang unter anderem den Lakeside Park als größtes Technologieprojekt Österreichs, ein Holzforschungszentrum, die Solarindustrie oder Firmen wie Mahle, Infineon oder AT & S.

Kärnten werde einen Bioenergie-Cluster realisieren, kündigte der Landeshauptmann an. Das stärkere Engagement bei erneuerbaren und alternativen Energien sei angesichts der hohen Öl- und Rohstoffpreise sehr wichtig. Gemeinsam mit Kelag, Hypo, Wärmegesellschaft und Unternehmen wolle das Land in den Bereichen Biogas, Sonnenenergie und Biowärme einen technologischen Vorsprung ausbauen und nützen. Hier stehe ein großer Markt offen, der die Chance auf viele neue Arbeitsplätze biete, so Haider, der sich demnächst eine derartige Exportoffensive seitens der Kelag erwartet.

Kärnten entwickle sich besser als andere Bundesländer, bei der Beschäftigung, die Höchststände erreicht, ebenso wie bei der Kaufkraft. Der "Zukunftsfonds" aus der Wandelschuldanleihe der landeseigenen Hypo werde viele zukunftsträchtige Investitionen - von der Infrastruktur über Bildung, Technologie bis zum Tourismus -ermöglichen. Jährlich würden tausend Arbeitsplätze aus konventionellen Industriebereichen verloren gehen, was mehr als kompensiert werden sollte, umriss der Landeshauptmann die enormen Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Kärnten.

In den nächsten vierzehn Tage werde bekanntgegeben, an welchem Kärntner Standort Magna seinen Industriebetrieb errichten werde. Der Wirtschaftspolitische Beirat habe ebenfalls empfohlen, einen Gewerbefonds für Klein- und mittlere Betriebe zu schaffen, gab Haider bekannt.

Schönegger (KWF) informierte, dass der KWF 795 Projekte mit einem Fördervolumen von 52 Mio. Euro gefördert habe. 1.221 Arbeitsplätze seien geschaffen und 15.200 gesichert worden. Die Technologie-Schwerpunktsetzung sei enorm wichtig, so Schönegger. Kärnten habe die höchste Forschungsförderung Österreichs. Mit dem Carinthian Center of Excellence als Forschungsdrehscheibe werde eine wichtige Lücke in der Forschungslandschaft geschlossen.

Kärnten sei in einem soliden Aufschwung, bestätigte auch Bodenhöfer. Das Bruttoregionalprodukt werde von 2,2 Prozent im Jahr 2004 auf 2,6 Prozent im Jahr 2006 ansteigen. Die Beschäftigungsentwicklung bleibe über dem Österreich-Durchschnitt. Der Beschäftigtenanteil im Technologiesektor habe 2004 7,4 Prozent betragen, womit Kärnten hinter Oberösterreich und Steiermark an dritter Stelle in Österreich rangiere.

Schütz (EAK) informierte über die Aufgabenbereiche der EAK, von der Betriebsansiedlung über Netzwerkentwicklung und Exportinitiativen bis hin zu Sonderprojekten wie Breitbandinitiative oder Logistikentwicklung. 24 Betriebe wurden angesiedelt und 17 Unternehmensneugründungen betreut. Insgesamt habe man 612 neue Arbeitsplätze geschaffen.

(Zu dieser Aussendung gibt es einen O-Ton von LH Haider unter www.ktn.gv.at)
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