Justizanstalt Josefstadt-SP BV Stv. Kerry fordert von Justizministerin Miklautsch sofortige Reduktion der Häftlingszahl

Wien (SPW-K) - "Die Flucht eines mutmaßlichen gewaltbereiten Geldfälschers aus der Justizanstalt Josefstadt ist eine Bankrotterklärung für das österreichische Justizsystem!", erklärt der Josefstädter SPÖ-Bezirksvorsteherin Stellvertreter Mag. Manfred Kerry. "Justizministerin Miklautsch muss sofort die Belagszahl mit Häftlingen in diesem Haus reduzieren und mehr Personal zur Verfügung stellen. Es ist eine Zumutung für die Josefstädterinnen und Josefstädter im Speziellen und für die Wiener Bevölkerung im Allgemeinen, wie leichtfertig die Ministerin mit der Sicherheit in ihrem Verantwortungsbereich umgeht".

Seit langem ist bekannt, dass im Grauen Haus zu viele Häftlinge untergebracht sind. Miklautschs Vorgänger Böhmdorfer habe diese Situation durch die unnötige Übersiedlung des Jugendgerichtshofes zusätzlich verschärft, sagt Kerry. "Miklautsch hat bis jetzt keinen Finger gerührt, um diese Situation merkbar zu verbessern", wirft der SPÖ-Politiker der Justizministerin vor. "Ihre Hilflosigkeit hat die Justizministerin im gestrigen Wien-Heute Interview beängstigend unter Beweis gestellt". Anstatt irgendwelche Untersuchungsergebnisse abzuwarten müsse Miklautsch sofort handeln: Häftlingszahlen drastisch reduzieren und Personal endlich mit qualifizierten Personen aufstocken, fordert der Josefstädter BV Stv. (Schluss)

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