Vilimsky: Spannende Suche nach BZÖ-Geschäftsführung - Miklautsch geschäftsführende Bündnisobfrau?

Logische Kandidaten wären Schweitzer oder Mainoni oder Quereinsteiger wie Zierler und Ortlieb

Wien, 15-04-2005 (fpd) - Immer spannender gestaltet sich für den Landesparteisekretär der FPÖ Wien Harald Vilimsky die Suche BZÖ nach einem geschäftsführenden BZÖ-Obmann bzw. BZÖ-Obfrau. ****

Die bislang kolportierten Kandidaten Gorbach, Scheuch und Scheibner hätten ja mittlerweile entschieden abgewunken. Gerüchteweise werde auch Justizministerin Miklautsch als geschäftsführende Obfrau genannt. Allerdings wäre es wirklich bedenklich, wenn eine Justizministerin gleichzeitig Chefin einer Partei wäre, sagte Vilimsky. Aufgrund der auf das sogenannte Bündnis möglicherweise zukommenden Rechtsstreitigkeiten wäre hier ein Interessenskonflikt wohl vorprogrammiert. Miklautsch könne auch kaum ein Interesse daran haben, ihre Reputation als parteifreie Ministerin durch eine derartige Tätigkeit nachhaltig zu beeinträchtigen.

Es stelle sich also die Frage, auf wen das BZÖ tatsächlich zurückgreifen werde. Anscheinend solle es ja ein prominenter Exponent der Regierung sein. Hier gebe es ja durchaus Personalressourcen. Vilimsky nannte an erster Stelle Staatssekretär Karl Schweitzer. Dieser habe als ehemaliger Turnlehrer Erfahrung mit Purzelbäumen, die man als Sprachrohr Jörg Haiders schlagen müsse. Ein weiterer heißer Kandidat sei Eduard Mainoni. Als Forschungsstaatssekretär habe dieser gewiß ein natürliches Interesse an diesem Projekt, das sicher in die Geschichte der Wissenschaft eingehen werde, allerdings nicht der Politikwissenschaft.

"Aber natürlich ist es möglich, daß das BZÖ uns alle mit einem Quereinsteiger außergewöhnlichen Formats überrascht", zeigte sich Vilimsky abwartend.
Schließlich habe Jörg Haider für solche Persönlichkeiten immer eine glückliche Hand bewiesen. So hätten sich beispielsweise Theresia Zierler oder Patrick Ortlieb nahezu unsterbliche Verdienste erworben. Patrick Ortlieb wäre sicher auch der geeignete Mann, das BZÖ Vorarlberg aufzubauen, wie es Zierler jetzt sicher gemeinsam mit Magda Bleckmann in der Steiermark machen werde, unterstützt von Franz Lafer, dem die FPÖ jetzt zu rechts sei und der im Jahre 1998 das Wort "Umvolkung" in einer Parlamentsdebatte verwendet habe.

"In Anbetracht dieser Personenvielfalt ist das BZÖ auf einem guten Weg", sagte Vilimsky. "Unterstützt vom allseits beliebten Medienmanager Karl-Heinz Petritz wird hier sicher eine Pflanze gedeihen, die uns alle auf das äußerste verblüffen wird." (Schluß)

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