ÖAMTC: Wegweiser führen in die Irre - Schilderchaos auf S 31-Baustelle

58 Prozent der Autofahrer kritisieren laut ÖAMTC-Umfrage den Schilderwald und täglich gibt es neue Negativ-Beispiele

Wien (ÖAMTC-Presse) - Nach rechts, links oder doch geradeaus? Derzeit erleben Autofahrer ihr blaues Wunder, wenn sie den Baustellenbereich auf der S 31 bei Eisenstadt passieren. "Dubiose Wegweiser führen in die Irre", kritisiert ÖAMTC-Verkehrstechniker Roman Michalek. Handgeschriebene Hinweistafeln, die beim Vorbeifahren nicht lesbar sind, täglich ändernde Wegweisungen, die nicht rechtzeitig angekündigt werden und ein regelrechter Schilderwald verwirren die Autofahrer. Ein Chaos mit Gefahrenpotential. "Abrupte Bremsmanöver und Fehlreaktionen bis hin zu Geisterfahrten können die Folge sein", warnt der ÖAMTC-Experte. Der Club hat erst kürzlich mit seiner RoadSigns-Umfrage belegt, dass 58 Prozent der österreichischen Autofahrer den verwirrenden Schilderwald auf Österreichs Straßen kritisieren.

Vor allem in Baustellenbereichen führt die Beschilderung meist zu Problemen. Die Wegweiser sind oft nur provisorisch und müssen je nach Baufortschritt häufig verändert werden. "Gerade für Pendler ist es äußerst verwirrend, fast täglich neue Schilder vorzufinden", sagt der ÖAMTC-Experte. Der Club fordert für das Autobahn- und Schnellstraßennetz eine einheitliche Beschilderung auch bei Baustellenbereichen. Einwandfrei positionierte, einheitliche und durchdachte Verkehrszeichen mit klaren Aussagen helfen den Verkehrsfluss in Gang zu halten und tragen zur Verkehrssicherheit bei.

Die ÖAMTC-Experten orten auch funktionierende Beispiele: "Allen Unkenrufen zum Trotz hat die Mega-Baustelle am Knoten Vösendorf gut funktioniert und den Verkehrsfluss nur gering beeinträchtigt. Das ist auch auf die hervorragende Beschilderung zurückzuführen", sagt Michalek. Im Gegensatz dazu führt die relativ kleine Baustelle auf der S 31 wegen der schlechten Wegweisung zu erheblich größeren Problemen. Die Baustelle wird voraussichtlich bis Ende Juni dauern. "Es wäre also noch Zeit, die Situation zu verbessern", so der Wunsch des ÖAMTC-Experten.

Die detaillierten Ergebnisse der RoadSigns-Umfrage finden sich auf der Homepage des Clubs im Internet unter http://www.oeamtc.at/.

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ÖAMTC-Pressestelle/Claudia Kesche

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