Glawischnig: Feinstaub-Gipfel jetzt rasch einberufen

Grüne warnen vor leeren Ankündigungen und fordern wirksame Maßnahmen

Wien (OTS) - "Fünf nach Zwölf hat auch der Umweltminister endlich erkannt, dass er beim Feinstaubproblem Handlungsbedarf hat", so Eva Glawischnig, stv. Bundes- und Umweltsprecherin der Grünen, in Reaktion auf die gestrige Ankündigung von BM Pröll, einen Feinstaubgipfel einberufen zu wollen. Glawischnig, die angesichts der enormen Feinstaubbelastung in allen österreichischen Ballungsräumen diesen Gipfel gefordert hatte, verlangt nun vom Umweltminister, den Gipfel rasch einzuberufen und Nägel mit Köpfen zu machen.

"Die Feinstaubbelastung ist für die betroffene Bevölkerung und vor allem die zehntausenden an den gesundheitlichen Folgen leidenden Kinder nicht mehr länger hinnehmbar. Umweltminister, Bundesländer und ExpertInnen müssen ein Feinstaubprogramm erarbeiten, das sicherstellt, dass sich massive Grenzwertüberschreitungen, wie sie in den letzten Wochen der Fall waren, nicht wiederholen", so Glawischnig.

Die Grünen warnen davor, dass - wie so oft seitens der ÖVP betrieben - als einziges Ergebnis des Gipfels nur leere Ankündigungen bleiben. Neben den Ländern sollten daher auch die ExpertInnen des Umweltbundesamtes und der Parlamentsfraktionen am Gipfel teilnehmen. "Nur so ist sichergestellt, dass zahlreiche bereits existierende Vorschläge seriös diskutiert werden und am Ende das einzige Ergebnis herauskommt, das zählt: Eine rasche und deutliche Reduktion der Feinstaubbelastung in Österreich", so Glawischnig.

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