- 15.04.2005, 08:04:00
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Sacher: Tourismusmagnet Wachau wird weiter attraktiviert
Kulturelles und historisches Erbe als Tourismusmagnet ausbauen
St. Pölten, (SPI) - 8.790 Euro aus Regionalförderungsmitteln und
14.650 Euro an EU-Kofinanzierungsmitteln wurden von der NÖ
Landesregierung für das Projekt "Geschichtserlebnis Mautern" der
LEADER+ Region Weltkulturerbe Wachau freigegeben. Für die
Umsetzungskonzeption des Schifffahrtsmuseums Spitz wurden 10.129,45
Euro aus Regionalförderungsmitteln und 50.647,24 Euro aus EU-Mitteln
beschlossen. "Der Tourismus ist für die Wachau eine der wichtigsten
wirtschaftlichen Grundlagen. Die landschaftliche Schönheit und das
reiche historische Erbe der Region stellen dabei das größte Kapital
dar", so der Kremser SPNÖ Landtagsmandatar und Zweite Präsident des
Niederösterreichischen Landtages, LAbg. Ewald Sacher.****
"Das kulturell-geschichtliche Potential der Region soll in
verschiedenen Projekten aufgearbeitet werden. Eines dieser Vorhaben
ist das ‚Geschichtserlebnis Mautern'. Die Stadtgemeinde Mautern ist
ja nach Carnuntum und Enns jene Stadt mit dem reichsten römischen
Erbe entlang der Donau in Österreich. Dementsprechend sind auch das
Image und das Profil der Stadt sehr auf die römische Geschichte
ausgerichtet. Die römische Vergangenheit stellt daher auch das
kulturelle sowie touristische Leitthema dar", berichtet Sacher. Beim
vorliegenden Projekt soll die Marktfähigkeit des touristischen
Potentials des Angebotes im Rahmen einer Studie geprüft werden, um
etwaige Adaptierungen im Museum vor Ort bzw. in der Stadtgemeinde
Mautern vornehmen zu können, damit ein Themenweg bzw. die
entsprechende Beschilderung errichtet werden kann. "Zu vielen
wichtigen Tourismuseinrichtungen der Region bestehen
Querverbindungen, diese sollen noch weiter vernetzt werden, um auch
entsprechende Angebotspakete, etwa gemeinsam mit der Kremser
Kunstmeile oder dem Stift Göttweig, zu schaffen und zu vermarkten",
so Sacher weiter.
Das Schifffahrtsmuseum in Spitz wird jährlich von rund 10.000
BesucherInnen frequentiert und ist vor allem das ideale
"Schlechtwetterprogramm" für Gäste der Region. Bereits 2002 wurde
eine Machbarkeitsstudie bezüglich der Modernisierung des Museums
begonnen. Die Ergebnisse der Studie sollen nun umgesetzt werden. "Die
Verbesserung der Präsentation und die museumsdidaktische Aufarbeitung
der Objekte inklusive der Beschriftung sowie die Schaffung von
touristischen Serviceeinrichtungen wie einer Spielecke und einem Shop
tragen wesentlich zur Attraktivierung des Museums - das immerhin das
einzige Spezialmuseum in Mitteleuropa zum Thema nicht-motorisierte
Binnenschifffahrt ist - bei", so Sacher abschließend.
(Schluss) kr
OTS0012 2005-04-15/08:04
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