Sacher: Tourismusmagnet Wachau wird weiter attraktiviert

Kulturelles und historisches Erbe als Tourismusmagnet ausbauen

St. Pölten, (SPI) - 8.790 Euro aus Regionalförderungsmitteln und 14.650 Euro an EU-Kofinanzierungsmitteln wurden von der NÖ Landesregierung für das Projekt "Geschichtserlebnis Mautern" der LEADER+ Region Weltkulturerbe Wachau freigegeben. Für die Umsetzungskonzeption des Schifffahrtsmuseums Spitz wurden 10.129,45 Euro aus Regionalförderungsmitteln und 50.647,24 Euro aus EU-Mitteln beschlossen. "Der Tourismus ist für die Wachau eine der wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen. Die landschaftliche Schönheit und das reiche historische Erbe der Region stellen dabei das größte Kapital dar", so der Kremser SPNÖ Landtagsmandatar und Zweite Präsident des Niederösterreichischen Landtages, LAbg. Ewald Sacher.****

"Das kulturell-geschichtliche Potential der Region soll in verschiedenen Projekten aufgearbeitet werden. Eines dieser Vorhaben ist das ‚Geschichtserlebnis Mautern'. Die Stadtgemeinde Mautern ist ja nach Carnuntum und Enns jene Stadt mit dem reichsten römischen Erbe entlang der Donau in Österreich. Dementsprechend sind auch das Image und das Profil der Stadt sehr auf die römische Geschichte ausgerichtet. Die römische Vergangenheit stellt daher auch das kulturelle sowie touristische Leitthema dar", berichtet Sacher. Beim vorliegenden Projekt soll die Marktfähigkeit des touristischen Potentials des Angebotes im Rahmen einer Studie geprüft werden, um etwaige Adaptierungen im Museum vor Ort bzw. in der Stadtgemeinde Mautern vornehmen zu können, damit ein Themenweg bzw. die entsprechende Beschilderung errichtet werden kann. "Zu vielen wichtigen Tourismuseinrichtungen der Region bestehen Querverbindungen, diese sollen noch weiter vernetzt werden, um auch entsprechende Angebotspakete, etwa gemeinsam mit der Kremser Kunstmeile oder dem Stift Göttweig, zu schaffen und zu vermarkten", so Sacher weiter.

Das Schifffahrtsmuseum in Spitz wird jährlich von rund 10.000 BesucherInnen frequentiert und ist vor allem das ideale "Schlechtwetterprogramm" für Gäste der Region. Bereits 2002 wurde eine Machbarkeitsstudie bezüglich der Modernisierung des Museums begonnen. Die Ergebnisse der Studie sollen nun umgesetzt werden. "Die Verbesserung der Präsentation und die museumsdidaktische Aufarbeitung der Objekte inklusive der Beschriftung sowie die Schaffung von touristischen Serviceeinrichtungen wie einer Spielecke und einem Shop tragen wesentlich zur Attraktivierung des Museums - das immerhin das einzige Spezialmuseum in Mitteleuropa zum Thema nicht-motorisierte Binnenschifffahrt ist - bei", so Sacher abschließend.
(Schluss) kr

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0003