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Das Fachhochschul-Programm der FFG fördert weitere 23 neue Forschungsprojekte an Österreichs Fachhochschulen

Wien (OTS) - Seit der ersten Ausschreibung von FHplus 2003 laufen bereits 20 Forschungsprojekte erfolgreich an Österreichs Fachhochschulen. Jetzt - nach der 2. Ausschreibung - folgen weitere 23 Projekte, die die Forschungskompetenzen weiter steigern und ausbauen.

Das Förderungsprogramm FHplus wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) sowie des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) entwickelt; seither ist der Bereich "Strukturprogramme" der FFG für das Programmmanagement verantwortlich.

Ziel von FHplus ist es, durch den Aufbau von F&E-Kapazitäten an Österreichs Fachhochschulen die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass systematisch und langfristig anwendungsbezogene F&E an den FHs möglich wird. Damit soll die Attraktivität der Fachhochschulen als F&E-Ansprechpartner für die Wirtschaft verbessert und die Qualität der Lehre an den FHs laufend weiter gesteigert werden.

Konkret werden durch FHplus F&E Projekte gefördert, die dem Aufbau von F&E-Strukturen für die Etablierung zusätzlicher Forschungsthemen an den Fachhochschulen dienen (Strukturaufbau-Vorhaben). Bestehen bereits solche Strukturen, können durch ambitionierte Kooperationsvorhaben gemeinsam mit der Wirtschaft die Kompetenzen der FH und die Zusammenarbeit mit WirtschaftspartnerInnen weiterentwickelt werden. Dabei müssen die WirtschaftspartnerInnen immerhin mindestens 30% der Kosten tragen.
Die seit 2003 laufenden 20 FHplus-Projekte zeitigen bereits Erfolge:
Es konnten neue ForscherInnen aufgenommen, Forschungsgruppen etabliert, Folgeprojekte aus der Wirtschaft akquiriert und Forschungskooperationen - zB in EU-Projekten - aufgebaut und vertieft werden.

Auf Empfehlung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung wurden im letzten Jahr für die zweite Ausschreibung von FHplus Mittel in der Höhe von 7,5 Mio. Euro empfohlen und durch das BMVIT zur Verfügung gestellt. Die Auswahl der besten Projekte fand durch eine mit nationalen und internationalen ExpertInnen besetzten Jury statt. Von insgesamt 69 eingereichten Projekten wurden 23, die den Zielen von FHplus am besten entsprachen, durch die Jury zur Förderung empfohlen und von Bundesministerin E. Gehrer und Bundesminister H. Gorbach genehmigt. Damit konnte die verfügbare Förderungssumme von 7,5 Mio. Euro ausgeschöpft werden. Weitere drei Projekte wurden durch die Jury für förderungswürdig gehalten.

Die 23 neu ausgewählten Projekte werden die bisherigen Erfolge weiter unterstützen und ausbauen - es werden neue Forschungsfelder etabliert und bestehende Kompetenzen ausgebaut, sodass sich die österreichischen Fachhochschulen als bedeutende Knotenpunkte in F&E-Exzellenznetzwerken etablieren. Diese Projekte generieren mit der vergebenen Bundesförderung von 7,5 Mio. EUR ein gesamtes Projektvolumen von 12,4 Mio. EUR, mit 9,1 Mio. EUR werden dabei FH-Forschungspersonal finanziert. Im Unterschied zur ersten Ausschreibung, bei der die Strukturaufbau-Vorhaben den weitaus größten Teil ausmachten, sind nun von den 23 geförderten Projekte 14 Kooperationsvorhaben und nur mehr 9 Strukturaufbau-Vorhaben - ein Indiz dafür, dass die FHs zunehmend an Bedeutung gewinnen als F&E-Kooperationspartner für die Wirtschaft.

Die genehmigten FHplus Projekte spiegeln die thematische Breite, die die Fachhochschulen anbieten, wider. Die Bandbreite reicht dabei von Einsatz und Design von modernsten Breitbandtechnologienetzen über zellbasierte Testsysteme und die Herstellung komplexer therapeutischer Proteine bis hin zur Qualitätssteigerung in der Notfallmedizin. Thema ist aber auch die Personalisierung von mobilem Marketing oder die einfache Erschließung von Audiodaten nach persönlichen Vorlieben.

Strukturprogramm:

FH (Antragsteller) Art Titel der Projekte FH Burgenland SV Internationales Kompetenzzentrum für Weinmanagement FH Technikum Kärnten KV Qualitätssteigerung in der Notfallmedizin durch wireless wearable computing FH Technikum Kärnten SV Konzeption und Aufbau eines populationsbezogenen Pflegeregisters für das Land Kärnten: CAREN (Carinthia Registry of Nursing) FH Technikum Kärnten SV NETQUEST - Kostensimulation und Optimierung von Glasfasernetzen auf der Last Mile FH St. Pölten KV AllThatSounds - assoziativ, semantische Erschließung von Audiodaten in intermodalen Kontexten IMC Krems SV Zellbasierende Testsysteme für bioaktive Substanzen FH OÖ KV Aktive Thermografie FH OÖ KV PC-gestützter Simulationsbeschleuniger auf Basis neuester Bustechnologie FH OÖ KV Speech Recognition Services for Wireless Mobile Devices / Gulliver FH OÖ KV Intelligente, selbst lernende Navigationskarten FH OÖ KV Near Field Communication FH OÖ KV Office Of Tomorrow - Arbeiten im Büro der Zukunft FH OÖ KV Gestaltung und Implementierung eines Prozessmodells und darauf aufbauender kundenorientierter, flexibler Organisationsformen FH OÖ KV Hohe Personalfluktuation bei Anbietern sozialer Dienstleistungen Analyse - Kosten - Maßnahmen FH Salzburg KV Mobile Marketing FH Salzburg KV Steuerung der Qualität bei der thermischen Modifikation von Holz FH Salzburg SV Forschungszentrum Designmanagement FH Joanneum SV Advanced Methods in Embedded Signal Processing FH Joanneum SV Sportwissenschaftliche Untersuchungsstelle Südoststeiermark FHS Kufstein KV Österreichische Immobiliendatenbank - Forschungsinstitut für Benchmarking FH Vorarlberg KV Portfoliomanagement für Stromversorgungsunternehmen FH Campus Wien SV Optimierung einer Produktionsplattform für die Herstellung therapeutischer Proteine FH Technikum Wien SV Designmethoden für Embedded Control Systems

Rückfragen & Kontakt:

DI Dr. Sabine Mayer
FFG - Forschungsförderungsgesellschaft
sabine.mayer@ffg.at
+43-(0)5-7755-2301

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