Außenministerin Plassnik tritt für verstärktes Engagement der Österreichischen Ostzusammenarbeit in Serbien und Montenegro ein.

Wien (OTS) - (Wien, 14.4.2005) Serbien und Montenegro ist ein Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA). Die OEZA ist ein wichtiges Element der österreichischen Außenpolitik am Westbalkan und unterstützt mit ihren Programmen und Projekten die Stabilität der Region und die Integration in Europa. Allein 2005 stehen der Ostzusammenarbeit 5,2 Mio. Euro für Serbien und Montenegro zur Verfügung. Schwerpunkte der OEZA-Aktivitäten sind die Bereiche Wirtschaft und Beschäftigung, Bildung und Umwelt. Um das österreichische Engagement noch zu verstärken und die Projekte der OEZA in Montenegro intensiver betreuen zu können, wird ein Koordinationsbüro in Podgorica eingerichtet, wie Außenministerin Plassnik heute bekannt gab.

In Montenegro stehen Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung im Vordergrund. In der Nordostregion rund um den Nationalpark Bjelasica wird gemeinsam mit fünf Gemeinden und dem montenegrinischen Umweltministerium auf wirtschaftliche und touristische Regionalentwicklung gesetzt, um neue Perspektiven in der Region zu schaffen. Parallel dazu werden Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsausbildung im Bereich Wirtschaft und Tourismus gefördert. Die OEZA unterstützt weiters die Finanzierung von Kreditlinien für Klein-und Mittelbetriebe und arbeitet am Aufbau eines Kreditgarantiefonds mit.

In Serbien setzt sich die OEZA für die Restrukturierung der Forstverwaltung ein, unterstützt die Verbesserung der Wasserver- und Abwasserentsorgung in mehreren Gemeinden und fördert die Höhere Bildung und die Dezentralisierungsbemühungen im Bildungsbereich. Auch ein Public Works Project zur Schaffung von Arbeitsplätzen ("Beautiful Serbia" gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der UNO) sowie Maßnahmen im Sozialbereich, insbesondere zur Unterstützung von Behinderteneinrichtungen, werden von der OEZA unterstützt.

Projekte im Kosovo umfassen ebenfalls Unterstützungsmaßnahmen für Einrichtungen der Höheren Bildung. In Suva Reka und Gnjilane sind Wasserprojekte in Vorbereitung, in Kosovo Polje und Gnjilane werden Sozialprojekte ermöglicht. In der serbischen Enklave Gracanica wird eine Ombutsperson unterstützt.

Die Projekte werden von der Austrian Development Agency (ADA), dem Unternehmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, umgesetzt.

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