Amon: Broukals Vorwurf der Feigheit an Zukunftskommission unerhört

SPÖ sucht verzweifelt nach Wahlkampfthema - Gehrer nimmt Verantwortung wahr

Wien, 14. April 2005 (ÖVP-PK) Mit ihren Aussagen bei der heutigen Pressekonferenz dreier ihrer Bildungsakteure habe der SPÖ-Orientierungslauf in punkto Bildung wieder einmal einen Höhepunkt erreicht, sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. "Die Zukunftskommission hat als Expertengruppe ihre Vorschläge im gestern präsentierten Abschlussbericht präsentiert. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer lässt diese Vorschläge nun prüfen und hat angekündigt, viele davon umsetzen zu wollen. Die einzigen, die im Bildungsbereich bis auf altdogmatische Ideologien wie Gesamtschule nicht wissen, was sie wollen, sind die SPÖ-Bildungspolitiker", so Amon. ****

Die SPÖ picke sich aus dem vorliegenden Bericht heraus, "was ihr ideologisch in den Kram" passe. "Dass Josef Broukal der Zukunftskommission und ihren Mitgliedern aber 'Feigheit' vorwirft, bloß weil die Experten feststellen, dass die Frage einer Gesamtschule wenig Einfluss auf die Qualität des Unterrichts hat, schlägt dem Fass den Boden aus", sagte der ÖVP-Bildungssprecher.

Ebenso fadenscheinig sei die Kritik Broukals an der Bildungsministerin, die gestern angekündigt habe, die Erhebungsgrundlage für die PISA-Studie untersuchen zu lassen. "Die Vorsitzende der SPÖ-Schüler hat noch vor wenigen Wochen bei einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Broukal unwidersprochen die PISA-Studie und ihre Ergebnisse kritisiert. Gehrer lässt hingegen seriöserweise prüfen, ob die gewählte Basis der Erhebungen die internationale Vergleichbarkeit zulässt", erläuterte Amon.

Die Frage der sprachlichen Frühförderung werde von Seiten der ÖVP und der Bildungsministerin mit großem Ernst behandelt. "Die Gespräche mit den Ländern für Maßnahmen zur Frühförderung haben längst begonnen - die Forderung der SPÖ, solche aufzunehmen, ist längst überholt", so Amon.

Insgesamt sei die SPÖ aufgefordert, "endlich zu einem seriösen Zugang" zur Bildungspolitik zu finden. Es sei schön, dass SPÖ-Vorsitzender Gusenbauer die Frage der Bildung zu einem Wahlkampfthema machen wolle. "Für uns ist die Bildungspolitik, sind die Chancen unserer Jugendlichen aber mehr als nur ein Thema, mit dem man die Österreicherinnen und Österreicher in Panik über angebliche Abstürze oder Stillstände versetzen kann. Für uns ist die Frage der Bildung, ist die Schulreform eine wesentliche Voraussetzung für die Zukunftssicherung unseres Landes", führte Amon aus. Die Schulreform sei mit Bildungsministerin Gehrer in
guten Händen und bereits auf einem guten Weg, der die alsbaldige Umsetzung vieler Maßnahmen vorsehe. "Ich lade die SPÖ ein, hier konstruktiv mitzuarbeiten. Im Parlament wird sich zeigen, ob die SPÖ ihrer Verantwortung als Großpartei nachkommt", schloss Amon.

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