ÖAAB-Hoch zu SP-Schuster: Gegen Kosmetik aber für sinnvolle Maßnahmen

ÖVP erneuert Forderung nach Wiener Arbeitsmarktgipfel

Wien (OTS) - "Die Vergangenheit zeigt, dass gerade die ÖVP als einzige Partei -sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene - daran interessiert ist, effiziente Maßnahmen für die Wiedereingliederung Arbeitssuchender in den Arbeitsmarkt zu unterstützen", so der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer und AK-Vorstandsmitglied Alfred HOCH auf eine Aussendung von SP-Schuster: "Was wir aber nicht unterstützen, sind vom Zaun gebrochene Maßnahmen ohne Konzept die nur das Ziel der Kosmetik haben". Der WAFF versteht es, sich in teuren Inseraten und Veranstaltungen selbst darzustellen, ob er Arbeitssuchenden wirklich helfen kann, hat er - wenn man die desaströsen Zahlen des Wiener Arbeitsmarktes, vor allem bei den Langzeitarbeitslosen, betrachtet -noch nicht bewiesen.

Jetzt gilt es einmal, so HOCH in Richtung SPÖ-Schuster, die teuren Doppelgleisigkeiten zwischen WAFF und AMS abzustellen. So feiert einerseits der WAFF seinen "Jobfinder" und andererseits das Wiener AMS sein "AMS on tour"- Programm. Gemeinsam ist daran, dass bei beiden Programmen Mitarbeiter der jeweiligen Institutionen in Betrieben Arbeitsplätze akquirieren. "Diese Doppelgleisigkeit ist teuer und verschwendet Ressourcen die für effizientere Maßnahmen wie etwa der Weiterbildung eingesetzt werden könnten", so HOCH.

"Nicht verständlich ist auch die Kritik der Wiener SPÖ an Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein, ist dieser doch verantwortlich, dass seit dem Jahr 2000 über 140 Millionen aus Bundesmittel dem Wiener Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt wurden", so HOCH, der abschließend erneut einen Wiener Arbeitsmarktgipfel aller Parteien fordert, um Maßnahmen für Arbeitslose besser koordinieren zu können.

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