PISA-Diskussion: Hilfswerk kritisiert Konzentration auf rein öffentliche Lösungen

Präsident Othmar Karas: "Die Kooperation mit privaten Trägern ist wesentlich günstiger!"

Wien (OTS) - Das Hilfswerk, das einer der größten Anbieter in der Kinder- und Jugendbetreuung, sowie Beratung und Bildung in Österreich ist, fordert eine stärkere Einbindung von privaten Trägern in eine verbesserte Nachmittagsbetreuung in Österreich. Die langjährige Erfahrung des Hilfswerks in diesem Bereich zeigt, dass freiwillige, offene Formen der Betreuung von Kindern und Jugendlichen an Schulen oder in anderen Einrichtungen besonders gut funktionieren -insbesondere dort, wo die finanzielle Unterstützung durch engagierte Gemeinden oder durch die Landesregierungen ausreichend gegeben ist.

"Schon heute arbeiten wir mit etlichen Gemeinden und Schulerhaltern sehr gut zusammen und stellen gemeinsam die Nachmittagsbetreuung an der Schule sicher. Lösungen, in die private Träger wie das Hilfswerk eingebunden sind, haben noch den Vorteil, dass sie wesentlich flexibler und günstiger arbeiten als ausschließlich vom öffentlichen Schulsystem getragene Angebote", sagt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas. "Deshalb sollte man jetzt in der Diskussion nach PISA um eine verbesserte Nachmittagsbetreuung und Lernhilfe für junge Menschen nicht auf die privaten Träger vergessen. Wir können hier als Partner der Schulerhalter sehr viel einbringen!"

Fotos zum Thema "Lernbetreuung" liegen im Bereich "News & Presse" auf www.hilfswerk.at zum kostenlosen Download bereit.

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