OVS091: Hypo Alpe-Adria-Gruppe steigert 2004 alle relevanten Kennzahlen um mehr als 25 Prozent

Konzern-Bilanzsumme stieg 2004 um fast 40 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro / Kulterer erwartet für 2005 weiter positive Entwicklung - Börsegang in Vorbereitung Wien (OTS) - Die Hypo Alpe-Adria-Gruppe hat auch im Jahr 2004 Kontinuität bewiesen und ein Mal mehr ein sehr gutes Jahresergebnis erzielt. Das dynamische Wachstum spiegelt sich vor allem in der Entwicklung der Bilanzsumme wieder, die sich gegenüber 2003 um 40 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro erhöhte, wobei sowohl die Primärmittel als auch das Kreditvolumen nahezu gleichermaßen um mehr als 36 Prozent gesteigert werden konnten. So erhöhte sich auf der Aktivseite das Kreditvolumen im Jahr 2004 von 9,4 Milliarden Euro auf 12,8 Milliarden Euro und auf der Passivseite stiegen die Primärmittel von 10,3 Milliarden Euro auf 14,1 Milliarden Euro. Ebenso wie die Bilanzsumme konnte die Hypo Alpe-Adria-Gruppe auch ihre Eigenmittel von 826,8 Millionen Euro um 37 Prozent auf 1.134,9 Millionen Euro steigern. Damit konnte die Hypo Alpe-Adria-Gruppe ihre Eigenmittelausstattung auch im abgelaufenen Jahr weiter steigern und die Sicherheit für ihre Investoren erhöhen. Mit einer Eigenmittelquote von 9,9 Prozent zum Bilanzstichtag liegt die Hypo Alpe-Adria-Gruppe über dem Durchschnitt vergleichbarer Banken in der Region. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wuchs die Mitarbeiteranzahl im Konzern auf insgesamt 4.343.

Wie schon in den vergangenen Jahren hat die Hypo Alpe-Adria-Gruppe auch ihre Ertragskraft weiter verstärkt und trotz gestiegener Kosten einen neuerlichen Höchststand sowohl beim Betriebsergebnis als auch beim EGT erzielt. Das Betriebsergebnis wurde um 28 Prozent auf 258,9 Millionen Euro gesteigert und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte in diesem Zeitraum sogar um 31 Prozent auf 171,6 Millionen Euro erhöht werden.

"Wir rechnen auch in Zukunft mit weiterhin hohen Wachstumsraten, bewegen wir uns doch in einem Markt mit mehr als 70 Millionen Menschen und derzeit rund 750.000 Kunden. Bis 2008 soll das EGT auf mehr als 300 Millionen Euro wachsen, die Bilanzsumme auf 30 bis 35 Milliarden Euro", sagt Wolfgang Kulterer, Vorstandsvorsitzender der HYPO ALPE-ADRIA-BANK INTERNATIONAL AG am Donnerstag in Wien.

"Dieses äußerst positive Jahresergebnis reflektiert unsere nachhaltige Strategie in Südosteuropa, die wir seit 1993 konsequent verfolgen. Knapp 56 Prozent des Betriebser-gebnisses erwirtschafteten wir 2004 im südosteuropäischen Raum", sagt der für das Auslandsgeschäft zuständige Vorstand Günter Striedinger. Mittlerweile ist die Hypo Alpe-Adria-Gruppe in Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzeogwina, Serbien-Montenegro, Liechtenstein und Süddeutschland operativ tätig. 2005 folgen Repräsentanzen in Budapest und London.

"Außerordentlich stolz sind wir, dass der Cost-Income-Ratio (55,4 Prozent für 2004), eine der wichtigsten Kennzahlen der Banken und Finanzdienstleister, seit Jahren stabil ist - und das trotz der starken Expansionsaktivitäten, die mit entsprechenden Kosten verbunden. Allein die Investitionen in neue Standorte bzw. die Adaptierung von Filialen in der Alpe-Adria-Region und der Bau der fünf Länder-Zentralen belaufen sich auf rund 162 Millionen Euro", sagt der für den Bankbetrieb zuständige Vorstand Thomas Morgl.

Alpe-Adria-Immobilien-Gewinnschein, Serie A

Der Alpe-Adria-Immobilien-Gewinnschein, Serie A investiert vorwiegend in Büro- Gewerbe- und Tourismusimmobilien im Alpe-Adria-Raum. Die Ausschüttung im Jahr 2005 betrug 5,5 Prozent. Das Emissionsvolumen in der Höhe von 30 Millionen Euro wurde bereits zur Gänze platziert. Aufgrund der großen Marktnachfrage ist auch eine Aufstockung der Gewinnscheine der Serie A, sowie die Emission von zwei weiteren Serien geplant.

Neustrukturierung 2004

Das abgelaufene Geschäftsjahr stand im Zeichen des weiteren dynamischen Wachstums und der damit notwendig gewordenen Adaption der Organisationsstruktur. Die bisherige Muttergesellschaft Hypo Alpe-Adria-Bank AG wurde per 1. Juni 2004 in eine österreichische Hypo Alpe-Adria-Bank AG und eine internationale Hypo Alpe-Adria-Bank International AG "aufgespalten", um die Unabhängigkeit der Bank zu fördern, die Selbständigkeit zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit im Hinblick auf die sich öffnenden Märkte in Europa zu stärken und die Geld- und Kapitalmärkte besser zu nutzen. Damit verfügt die Hypo Alpe-Adria-Gruppe über eine transparente Konzernstruktur mit klarer Kostenzuordnung aller Tochtergesellschaften. An der Spitze der drei Geschäftsfelder der Hypo Alpe-Adria-Gruppe - Bank, Leasing und Consultants - steht nunmehr jeweils eine Holding als Steuerungseinheit.

Die 2004 geschaffene neue Organisationsstruktur erlaubt der Hypo Alpe-Adria-Gruppe dank klarer Strukturen mit zentralen Steuerungseinheiten sowie lokalen Kompetenzen sich noch stärker als bisher auf das weitere Wachstum - regional und quer über alle Geschäftsfelder zu konzentrieren. Es gilt das enorme Potenzial der bestehenden Märkte auszuschöpfen, wobei die Hypo Alpe-Adria-Gruppe vor allem in Deutschland erst am Beginn ihrer Expansion steht.

Geplanter Börsegang 2007/08

Zwischen Herbst 2007 und Frühjahr 2008 plant die HYPO ALPE-ADRIA-BANK INTERNATIONAL AG den Börsegang. Mit einer Marktkapitalisierung von 1,8 Milliarden Euro soll die Bank eines der größten in Wien notierenden Unternehmen werden. Noch vor dem Börsegang wird eine fünfprozentige Kapitalerhöhung begeben, die für die Mitarbeiter vorgesehen ist. Schon Ende April 2005 wird die Bank eine Wandelanleihe in der Höhe von 500 Millionen Euro auflegen. Sie wird von der Investmentbank HSBC gemanagt, die Anleihen werden bei privaten Großinvestoren platziert. Das Land Kärnten als derzeitiger Mehrheitsaktionär wird seinen Anteil im Rahmen des Börsegangs auf 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren. Der zweite Aktionär, die Grazer Wechselseitige Versicherung wird nach dem Börsegang 40 bis 42 Prozent an der Bank halten. Der Streubesitz wird zunächst bei 30 Prozent liegen, langfristig werden 40 bis 50 Prozent angepeilt.

Als Dividende werden für das Geschäftsjahr 2004 6,7 Millionen Euro, um 12 Prozent mehr als im Vorjahr, ausgeschüttet. Davon bekommt die Kärntner Landesholding - somit das Land Kärnten - 3,5 Millionen Euro und zusätzlich 9,7 Millionen Euro Haftungsprovision.

Die HYPO ALPE-ADRIA-BANK AG ist ein internationaler Finanzkonzern (Standard & Poor´s Rating AA und Moody´s Rating Aa2) mit rund 200 Standorten in Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien-Montenegro, Liechtenstein und Deutschland. Die Eigentümer sind zu 52 Prozent die Kärntner Landesholding und zu 48 Prozent die Grazer Wechselseitige Versicherung AG.

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