Bösch: Rumänien und Bulgarien im Gegensatz zur Türkei europäische Länder

Aber keinen verfrühten Beitritt provozieren

Wien, 2005-04-14 (fpd) - Der freiheitliche Europasprecher und stellvertretende Klubobmann, Dr. Reinhard E. Bösch, äußerte sich heute anläßlich des gestrigen Beschusses des EU-Parlaments grundsätzlich positiv zum nunmehr erfolgten nächsten Schritt am Wege zum EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens. ****

"Im Gegensatz zur Türkei handelt es sich bei Rumänien und Bulgarien um europäische Länder. Der gestern im EU-Parlament gefaßte Beschluß ist ein weiterer Schritt in Richtung Beitritt dieser beiden Länder." Dieser Beschluß, so Bösch weiter, müsse nun ein Mehr an Verantwortung der EU bedeuten, die Entwicklung dieser Länder - hinsichtlich Korruptions- und Kriminalitätsbekämpfung sowie der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ausrichtung - noch kritischer zu begleiten.

"Die Kluft zwischen der Union und Rumänien bzw. Bulgarien ist derzeit noch derart groß, daß ein Beitritt keinesfalls provoziert werden darf. Es ist nun an diesen beiden Ländern, EU-Reife zu erlangen, und an der EU, diese beiden Länder dabei zu unterstützen", so Bösch.

Für die Türkei hingegen sieht Bösch nicht nur auf Grund der Tatsache, daß es sich hierbei um kein europäisches Land handle, sondern auch auf Grund der nach wie vor an der Tagesordnung stehenden Menschenrechtsverletzungen keine Chance, jemals Mitglied unserer Union zu werden. (Schluß)

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