ÖAMTC-Umfrage: Jeder zweite Autofahrer kennt die Partikelfilter-Regelungen (Grafik)

Steuervorteil für Partikelfilter-Autos ist bekannter als Strafsteuer für Autos "ohne"

Wien (ÖAMTC-Presse) - Jeder zweite Autofahrer weiß um die steuerlichen Auswirkungen rund um den Diesel-Partikelfilter Bescheid, zeigt eine aktuelle Telefonumfrage des ÖAMTC (durchgeführt von Fessel GfK) unter 1.000 Österreichern, davon 808 Autofahrer. "Eine deutliche Mehrheit sieht den umweltschonenden Partikelfilter positiv, nur jeder achte Autofahrer ist zur Neuregelung negativ eingestellt", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Ab Juli 2005 werden neue Diesel-Pkw mit Partikelfilter mit 300 Euro gefördert. Wer dann noch ein Dieselauto ohne Filter kauft, zahlt 0,75 Prozent mehr Normverbrauchsabgabe (NoVA), aber höchstens 150 Euro. Für Pkw bis maximal 80 kW Motorleistung gilt diese Regelung erst ab 1. Jänner 2006. Der Steuervorteil für Diesel-Neuwagen mit Partikelfilter ist Autofahrern präsenter als der Steuernachteil für partikelfilterlose Diesel, zeigen die Umfrageergebnisse. Vielfahrer sind generell besser informiert und wissen vor allem über den Steuervorteil besser Bescheid.

"Für drei Viertel aller Autofahrer, die einen neuen Diesel-Pkw kaufen wollen, spielt der Partikelfilter eine große Rolle, und zwar unabhängig davon, wie konkret die Anschaffungsabsicht ist", weiß Brugger-Brandau. Sechs Prozent der befragten Autofahrer überlegen, noch heuer einen neuen Diesel-Pkw zu kaufen. Fünf Prozent planen einen Kauf 2006, 17 Prozent später. "Häufig sind aber Details zu den steuerlichen Vor- und Nachteilen nicht bekannt", so Brugger-Brandau weiter. "Dabei ist es wichtig, dass es beim Autokauf selbst keine Kostenüberraschungen gibt." Autofahrer, die sich noch nicht ausreichend informiert fühlen, können alles zum Thema Partikelfilter auf der ÖAMTC-Homepage unter http://www.oeamtc.at/partikelfilter/ nachlesen.

Filter reduziert Partikelausstoß auf nahezu Null

Schadstoffe reduzieren, Luft- und Lebensqualität heben. Das ist dem ÖAMTC ein großes Anliegen. Der Diesel-Partikelfilter ist jedenfalls ein bedeutender Umwelt-Meilenstein: Der Partikelausstoß eines Dieselautos kann mit Filter auf nahezu Null reduziert, der Anteil an Stickoxiden in den Abgasen mittels entsprechendem Motormanagement oder spezieller Katalysatoren etwa halbiert werden.

Um die Einführung von emissionsreduzierenden Technologien auf dem Markt zu beschleunigen, wurde (ab 1. Juli) eine staatliche Förderung geschaffen. Dem ÖAMTC geht der Steuervorteil für umweltfreundliche Autos aber noch nicht weit genug: "Als nächste Konsequenz für eine gesündere Umwelt ist ein vernünftiges Fördermodell für den nachträglichen Einbau von Partikelfiltern, insbesondere bei Lkw und Bussen, mehr als gefragt", fordert Club-Expertin Brugger-Brandau.

Sein Engagement für den Partikelfilter-Einbau sieht der ÖAMTC als logische Fortsetzung seiner Aktion "Sauberer Diesel". Die Aktion hat seit Anfang 2004 schwefelfreien Kraftstoff flächendeckend in ganz Österreich gebracht.

Aviso an die Redaktionen:
Eine Grafik zur Partikelfilter-Umfrage gibt es im ÖAMTC-Foto-Service unter http://www.oeamtc.at/presse/.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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