Austrian Furniture Industry auf dem Salone Internazionale del Mobile 2005 in Mailand

Möbelindustrie verzeichnet Exportplus im Jahr 2004 - konjunkturelle Verbesserungen im Verlauf von 2005 erwartet - Konsolidierung vor allem im östlichen Teil Europas

Wien (PWK266) - Der 44. Salone Internazionale del Mobile vom
13.-18. April in Mailand bietet auch in diesem Jahr eine grandiose Plattform zur Präsentation von Zukunftsvisionen im Möbel- und Accessoiresektor. Grund genug für heimische Möbelhersteller wieder mit dabei zu sein und Designvisionen aus Österreich einem sachverständigen Publikum zu präsentieren. Die Mailänder Möbelmesse ist als Messe auf italienischem Boden nicht nur das Tor zu Österreichs zweitwichtigstem Absatzmarkt in Europa, sondern kraft ihres international bedeutenden Renommees eine begehrte Bühne, um sich global zu präsentieren. Namhafte österreichische Aussteller wie Wittmann oder Team 7 werde in Mailand vor Ort sein.

Im Rücken hat die austrian furniture industry dabei die guten Exportergebnisse aus dem Vorjahr: Im Jahresrückblick ergibt sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres 2003 für die heimische Möbelindustrie ein Jahresplus von 2,9% für 2004, insgesamt im Wert von 1,27 Mrd. Euro. Der Wert der Exporte in die EU 24 lag dabei mit knapp 1,03 Mrd. Euro ungefähr auf der gleichen Höhe wie im Vorjahr. Österreichs Nachbarländer Deutschland und Italien sind nach wie vor die Hauptabsatzmärkte im Export, wobei gerade der italienische Markt mit dem zweitgrößten Volumen eine Steigerung von 14,3 % verbuchen konnte.

Verantwortlich für die positive Jahresbilanz im Exportbereich ist die Erschließung neuer Märkte im EU-Bereich (z.B. Estland, Lettland, Malta), die mit einer einhergehenden Konsolidierung vor allem im östlichen Teil Europas für einen guten Zuwachs sorgte. An der Spitze liegt hier weiterhin Ungarn mit einem Wert von über 73 Mio. Euro, gefolgt von Polen, das für 2004 mit einer Steigerung um die 9% auf 30 Mio. Euro aufwarten konnte. Auch die Exporte nach Osteuropa konnten 2004 um 33% auf einen Wert von 25,5 Mio. Euro erhöht werden. Der asiatische Raum verzeichnete ein Plus von 25,9 %.

Die aktuellen Konjunkturergebnisse zeigen dabei eine leichte Trübung: Nach den Ergebnissen einer Umfrage zum 1.Quartal dieses Jahres, durchgeführt im Auftrag der austrian furniture industry, hat sich das hohe Niveau des vorherigen Quartals etwas verringert. Was die Produktions- und Verkaufspreiserwartungen angeht, sind deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Auch die Werte hinsichtlich der Kapazitätsauslastung aus dem vorherigen Quartal konnten im aktuellen bei weitem nicht erreicht werden. Die jüngsten Ergebnisse bestätigen nun die Erwartungen der Möbelhersteller aus dem letzten Herbst - Die Produktion und Verkaufspreise sind in den letzten Monaten gesunken. Trotz einiger negativer Aspekte sind die Erwartungen zur zukünftigen Entwicklung der Geschäftslage jedoch im positiven Bereich angesiedelt. Es dominiert allgemein die Einschätzung, dass sich die Situation der Unternehmen im kommenden Halbjahr verbessern wird.

Zur Plattform der austrian furniture industry zählen 70 Betriebe mit ca. 10.500 Mitarbeitern. Der Grossteil dieser Unternehmen sind Mittelbetriebe in privater Hand und repräsentieren eine Branche mit einem Produktionswert von rund 1,78 Mrd. Euro Milliarden Euro (Industrie und Gewerbe, 1-3. Quartal 2004). (us)

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