Martinz: Roter Bauernvertreter in Unkenntnis

Agrar-LR Martinz unterstützt Kärntner Bauern mit 434.000 Euro. SPÖ-Bauernvertreter Thaler informiert falsch.

Klagenfurt (OTS) - Kärnten habe mit der bisherigen Unterstützung für die Entsorgung der Schlachtabfälle gegen den freien Wettbewerb in der EU verstoßen und eine Klage gegen Kärnten sei bereits angestanden. "Diese Klage konnten wir abwenden und werden in Zukunft trotzdem unsere Bauern weiter bei der Entsorgung ihrer Schlachtabfälle unterstützen", berichtet LR Josef Martinz. Insgesamt stünden weiterhin 434.000 Euro (das sind knapp 6 Mio. Schilling) für die finanzielle Unterstützung zur Verfügung.

In einem breiten Diskussionsforum sei die bestmögliche Lösung für die Kärntner Bauern erarbeitet worden. "Ich bitte den SPÖ-Bauernvertreter, Hans Thaler, sich zu informieren. Seine Parteikollegen Ferlitsch und Schaumberger, vom Gemeinde- und Städtebund, haben der vorliegenden Lösung gerne zugestimmt", sagt Martinz. Es sei auch nicht nutzbringend für die Kärntner Bauern, wenn Thaler sie falsch informiert, in dem er behauptet, dass die Subventionen wegfallen würden. "Das ist schlichtweg falsch. In meinem Referat wurden alle Mittel ausgeschöpft, um der Klage der EU zu entgehen und um die Belastung so gering wie möglich zu halten", sagt Martinz.

Weiters sei Thaler aufgerufen, seine Parteikollegen in der Landesregierung aufzufordern, den neuen Förderrichtlinien für Kärntens Landwirte zuzustimmen. "Die SPÖ war es gemeinsam mit der FPÖ, die sich gegen eine einfachere und raschere Abwicklung der Förderanträge ausgesprochen haben. Kärnten hätte ein für Europa beispielgebendes neues System, das den Bauern zugute kommen würde", schließt Martinz.

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