Seebühne: Blinder Eifer des Vorsitzenden verhindert seriöse Untersuchungsarbeit

Klagenfurt (OTS) - Mit den heutigen Aussagen und dem
offensichtlich dahinter steckenden blinden Eifer, schramme der SPÖ-Ausschussvorsitzende Dr. Kaiser am Rande der Seriosität vorbei, antwortet der freiheitliche Obmannstellvertreter des Seebühnen-Untersuchungsausschusses LAbg DI Johann A. Gallo. Der Untersuchungsausschuss könne keineswegs "auch am Mittwoch weiterhin fehlende Unterlagen urgieren", da der Ausschuss heute weder getagt habe, noch eine Einladung zu einer Sitzung vorhanden sei, sagt der freiheitliche Klubobmann-Stellvertreter.

Es sei bedauerlich, dass Herr LAbg. Kaiser zunehmend in das Fahrwasser eines mittlerweile vom Wähler aus dem Landtag katapultierten früheren Untersuchungsausschuss-Vorsitzenden der ÖVP zu geraten scheine. Dessen damalige grenzenlose Selbstüberschätzung habe bekanntlich jede sinnvolle Untersuchungstätigkeit verhindert. Es nütze jetzt nichts und niemandem, wenn Herr Abgeordneter Kaiser die Geschäftsordnung des Kärntner Landtages in der Öffentlichkeit extrem ausführlich strapaziere, denn die Stelle die ihm rechtsverbindlich das Pouvoir gebe, im Namen des gesamten Ausschusses aus internen Sitzungen Interpretationen und Sterndeutungen zu veröffentlichen, werde er nicht finden. Wenn Herr Kollege Kaiser jedoch nunmehr auch darauf gekommen sein sollte, dass es gestern falsch war den freiheitlichen Antrag - Landeshauptmann Dr. Haider bereits in der ersten öffentlichen Sitzung als Zeugen zu befragen - gemeinsam mit der ÖVP und den Grünen nieder zu stimmen, könne er dies durch die umgehende Einberufung einer weiteren Ausschusssitzung zur Sanierung dieses Fehlers gerne dokumentieren, schloss Gallo.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272
alexandra.grimschitz@fpoekaernten.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002