Kärntner SPÖ-Bauern üben schwere Kritik an LR Josef Martinz

Verteuerung der Entsorgung von Schlachtabfällen darf nicht auf dem Rücken der fleißigen Kärntner Bauern erfolgen

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Kritik an Agrarlandesrat Josef
Martinz übte am Mittwoch der Landessprecher der Kärntner SPÖ-Bauern, Hans Thaler. "LR Martinz hat es nicht nur verabsäumt sich gegen die neue EU-Regelung zu wehren, sondern lässt zu, dass die Verteuerung der Entsorgung von Schlachtabfällen auf dem Rücken der Kärntner Bauern geschieht", kritisierte Thaler scharf und ergänzte: "Ich erwarte mir von einem Agrarreferenten, der in der Kärntner Landesregierung sitzt, dass er in Brüssel Lobbying für und nicht gegen die Kärntner Landwirte betreibt."

Konkret kritisierte Thaler die enorme Kostenbelastung bei der Entsorgung von Schlachtabfällen, die durch den Wegfall von Subventionen schwere Auswirkungen auf die Kärntner Bauern haben wird. Seit 1. April verbietet eine neue EU-Vorgabe die Unterstützung der Entsorgung von Schlachtabfällen durch die öffentliche Hand. In Kärnten fallen jährlich 28 Millionen Kilo an Schlachtabfällen an. "Wenn die entstehenden Kosten den Landwirten aufdividiert werden, dann sind viele gar nicht mehr überlebensfähig", warnte Thaler und lehnte die Belastungen für die Landwirte entschieden ab. Es sei überdies notwendig, die Kostenwahrheiten bei der Tierkörperverwertung einer genauen Prüfung zu unterziehen, erklärte der SP-Bauernsprecher. "Ich bin mir sicher, dass dort direktes Einsparungspotential vorhanden ist", sagte Thaler. (Schluss)

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