Wiener Grüne fordern effiziente Streusplitteinkehrung nach internationalen Normen

Maresch: "Straßenreinigung in Wien nicht so modern wie oft behauptet"

Wien (OTS) - Bei der heutigen Presseaktion von Greenpeace gegen
die Wiener Feinstaubbelastung fuhr ein Kehrwagen der Magistratsabteilung 48 mit der Aufschrift "Wien aktiv gegen Feinstaub" am Ring viermal im Kreis. "Damit wird die Feinstaubbelastung nicht wirklich gesenkt, sondern durch die LKW-Abgase noch weiter erhöht", beurteilt Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Wiener Grünen, die heutige PR-Aktion der Umweltstadträtin. Tatsächlich ist die Straßenreinigung in Wien nicht so modern wie oft behauptet. So wäre es dringend erforderlich, Straßenzüge kampagnenweise für das Parken zu sperren. Unter parkenden Autos ist derzeit die Streusplitteinkehrung nur händisch und sehr unvollständig möglich. Aus Arbeitsschutzgründen ist auch das Tragen von Staubschutzmasken für die Mitarbeiter der Magistratsabteilung 48 beim Kehrdienst unbedingt erforderlich.

Aber auch bei den Kehrmaschinen selbst ist eine Überprüfung der Effizienz im Bezug auf die Reduktion der Feinstaubbelastung unbedingt erforderlich. Da im europäischen Raum derzeit keine verbindlichen technischen Normen zur Feinstaubeffizienz bekannt sind, fordert Maresch die Zugrundelegung des diesbezüglichen Kalifornischen Regelwerks zur Beurteilung der Effizienz der Wiener Kehrmaschinen. Die unterschiedlichen Typen der in Wien eingesetzten Kehrmaschinen müssen nach dieser Norm getestet werden und ihre Effizienz nachgewiesen werden. "Die unbewiesene Behauptung, dass die Straßenreinigung in Wien so gut funktioniert, ist uns jedenfalls zu wenig", so Maresch abschließend.

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