Steibl: Mindestlohn von 1.000 Euro käme vor allem Frauen zugute

ÖGB-Frauen sind gefordert, in Kollektivvertragsverhandlungen Besserstellung zu erreichen

Wien (OTS) - Die Verankerung eines Mindestlohnes von 1.000 Euro
sei ein Gebot der Stunde - vor allem für die Frauen, sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Familiensprecherin und ÖAAB-Bundesobmann-Stv. Abg.z.NR Ridi Steibl. "Fraueneinkommen liegen im Durchschnitt noch immer ein Drittel unter denen ihrer männlichen Kollegen", so Steibl. "Der Ball liegt klar bei den Sozialpartnern, hier etwas zu unternehmen - werden sie nicht tätig, wird man über einen gesetzlich fixierten Mindestlohn nachdenken müssen", sagte die ÖAAB-Bundesobmann-Stellvertreterin. ****

"Der ÖGB als Gesamtes, aber vor allem die ÖGB-Frauen sind hier gefordert, ihre Kraft und Zeit lieber in die Verhandlung von adäquaten Kollektivverträgen zu investieren als in Kampagnen gegen die Bundesregierung, die in den vergangenen Jahren und Monaten mit ihren Maßnahmen Meilensteine für ein besseres Leben für die Frauen in Österreich setzen konnte", verwies Steibl abschließend auf etwa die pensionsbegründende Anrechnung von Kindererziehungszeiten bei der Harmonisierung, das Recht auf Elternteilzeit, das Kinderbetreuungsgeld oder die Maßnahmen für Frauen und Familien bei der Steuerreform.

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