Öllinger: Großbritannien beweist Erfolg für gesetzlichen Mindestlohn

FPÖ (BZÖ) u. ÖVP verhindern sogar seit Jahren parlamentar. Debatte zu Mindestlohn

Wien (OTS) - "Erfahrungen in Großbritannien zeigen, das die gesetzliche Verankerung eines Mindestlohns sehr, sehr positive Folgen mit sich bringt. So wurde die Wirtschaftskraft von Menschen mit niedrigen Einkommen gestärkt und ein wirkungsvolles Instrument gegen 'working poor' gefunden. Darüber hinaus konnte der Sozialstandort gefestigt werden", verweist der stv. Klubobmann der Grünen, Karl Öllinger, in der Debatte über einen gesetzlichen Mindestlohn auf konkrete Ergebnisse.

"In Österreich wird sogar eine ernsthafte Debatte im Parlament von den Regierungsfraktionen seit Jahren verhindert. Seit zwei Jahren wird ein Grüner Antrag schlicht und einfach nicht behandelt. Daran spiegelt sich wider, was den FPÖ-BZÖ-, aber auch die ÖAAB-Abgeordneten dieses Thema wert ist: Nullkommanix.", ergänzt Öllinger

Der oft gebrauchten Argumentations-Keule, bei der gesetzlichen Festlegung eines Mindestlohns handle es sich um einen Eingriff in die Tarifautonomie der Sozialpartner, widerspricht der Sozialsprecher der Grünen: "Hier geht es um eine Ergänzung, nicht um einen Eingriff. Es geht darum, Menschen mit schwachen Einkommen zu stärken. Es geht darum, unter Beweis zu stellen, dass unsere Gesellschaft 'working poor' ablehnt."

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