ÖAMTC bleibt dabei: City-Maut ist nicht die Lösung in der Feinstaub-Debatte

Optimale Parkraumbewirtschaftung ist besser als jedes City-Maut-Modell

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Mit der Hysterie muss endlich Schluss sein. Die Forderung nach einer City-Maut geht ins Leere, wir haben mit der Wiener Parkraumbewirtschaftung bereits ein erfolgreiches Modell zur Verringerung des innerstädtischen Verkehrsaufkommens", sagt Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. "Eine weitere Abgabe von den Autofahrern zu verlangen, wäre eine reine Geldbeschaffungsaktion." Rohracher fordert vernünftige Lösungsansätze statt wirkungsloser Anti-Auto-Hetze.

Die Situation ist nicht mit London vergleichbar. "Wien hat eine lebendige Innenstadt mit freiem Zugang für alle, und so soll es auch bleiben", so Rohracher weiter. "Der ÖAMTC verwahrt sich entschieden gegen jegliche Diskriminierung, vor allem von einkommensschwächeren Bevölkerungsgruppen."

Die Gesamtbelastung mit Feinstaub ist zur Zeit so gering wie noch nie. Eine fallweise Überschreitung der Grenzwerte ergibt sich durch eine kontinuierliche Herabsetzung dieser Werte durch die EU. Der ÖAMTC begrüßt ausdrücklich diese Vorgangsweise, weil sie den Innovationsdruck bei den Verursachern erhöht.

Pkw und Lkw tragen zwar nur 20 Prozent zu den Gesamtemissionen bei, dennoch sind schon seit längerem Maßnahmen - sei es bei der Motorenentwicklung bzw. bei der neuen Partikelfilter-Technologie - in Umsetzung, die diesen Anteil weiter nach unten bringen werden. "Der ÖAMTC erwartet sich, dass bei den anderen Verursachern, dazu gehören etwa Industrie oder Hausbrand, ähnlich rasch und zielorientiert gehandelt wird", sagt Rohracher.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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