Krätzl und Rieder eröffnen modernstes Pflegekrankenhaus

Wien (OTS) - Weihbischof DDr. Helmut Krätzl und Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder eröffneten am Mittwoch das neue Haus der Barmherzigkeit in Wien-Ottakring. Im modernsten geriatrischen Pflegekrankenhaus Europas werden 350 hochbetagte, schwer chronisch kranke Menschen betreut. Alle Patienten wohnen ausschließlich in Ein- und Zwei-Bettzimmern mit Veranden und eigenem Sanitärbereich. Der Neubau kostete wie geplant 54,8 Mio. Euro. Die Stadt Wien unterstützte die gemeinnützige Pflegeeinrichtung mit einem zinslosen Darlehen von 25 Mio. Euro. Für das maßgeschneiderte Finanzierungskonzept sorgte die BA-CA. Die Bauzeit für das richtungsweisende Projekt betrug nur zwei Jahre.****

Beim Festakt anwesend waren u.a.: Bundesministerin Maria Rauch-Kallat, Gesundheitsstadträtin Mag.a Renate Brauner, Bezirksvorsteher Frank Prokop (Ottakring), Univ.-Prof. Dr. Reinhard Krepler (Institutsratvorsitzender Haus der Barmherzigkeit), Stadtrat Dr. Johannes Hahn, Stadträtin Karin Landauer, LAbg. Ingrid Korosec, Stefan Schennach (Grüner Parlamentsklub), Peter Hacker (Fonds Soziales Wien), Dr. Werner Vogt (Pflegeombudsmann), Dr. Walter Dohr (Patientenanwalt), Ernestine Graßberger (ehemalige Bezirksvorsteherin von Ottakring), Willibald Cernko (Bank Austria Creditanstalt) und Dr. Andreas Penk (Pfizer Austria).

Krätzl: "Ein Haus, das allen Menschen offen steht"

Weihbischof DDr. Helmut Krätzl segnete das neue Haus der Barmherzigkeit in Vertretung von Kardinal Erzbischof Dr. Christoph Schönborn. Der Weihbischof würdigte die kirchliche Pflegeeinrichtung als ein Haus, das allen Menschen offen stehe - ungeachtet ihrer Herkunft und ihres Glaubens. Dies komme auch durch die helle, transparente Architektur zum Ausdruck. "Im neuen Pflegekrankenhaus wird Gottes Barmherzigkeit täglich von den Mitarbeitern in der Pflege und Medizin gelebt. Sie kommt den alten, kranken oder an den sozialen Rand gedrängten Menschen zugute", so Krätzl weiter.

Rieder/Brauner: Musterbeispiel für optimale Zusammenarbeit

Das neue Haus der Barmherzigkeit in Ottakring bietet für kranke, alte und behinderte Menschen individuelle Pflege mit einer exzellenten medizinischen Versorgung, um ein Höchstmaß an Lebensqualität zu gewährleisten. "Die Zusammenarbeit mit privaten gemeinnützigen Organisationen ergänzt das Angebot der Stadt Wien im Geriatriebereich. Ziel ist es, ein vielfältiges und vor allem auf die individuellen Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnittenes

Betreuungsangebot sicherzustellen. Angefangen von der Unterstützung zu Hause bis hin zu medizinisch und pflegerisch intensivem Bedarf", so Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner. "Das neue geriatrische Pflegekrankenhaus ist ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt Wien und privaten Pflegeeinrichtungen. Zu den Gesamtbaukosten von 54,8 Millionen Euro hat die Stadt Wien rund 30 Millionen Euro über ein zinsloses Darlehen und über Wohnbauförderungsmittel beigetragen. Rund 25 Millionen Euro hat das Haus der Barmherzigkeit aus Eigenmitteln und Spenden aufgebracht", so Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder.

Modernste Geriatrie in Ottakring

Institutsdirektor und Ärztlicher Leiter Prim. Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger freut sich über einen europaweit neuen Maßstab in der Langzeit-Betreuung: "Das neue Haus der Barmherzigkeit zählt mit diesem Bau zu den modernsten geriatrischen Pflegekrankenhäusern Europas. Die jetzige Raumstruktur ergänzt optimal die gute Betreuung. Denn mehr Platz und Privatsphäre bedeuten eine höhere Wohn- und Lebensqualität für unsere Patienten", so Gisinger. In dem 26.000m2 großen geriatrischen Pflegekrankenhaus werden professionelle Pflege, ärztliche Betreuung rund um die Uhr sowie ein umfassender Therapie-Bereich mit Ergo-, Physio-, Psycho-, Hydro-, Musik-, Kunst-und Tiertherapie angeboten. Multiple Sklerose-, Wachkoma- und Alzheimer-Patienten werden in speziellen Einheiten betreut. Ein medizinisches Diagnosezentrum mit Therapie-Garten, mehrere Veranstaltungsräume, ein Café-Restaurant, ein Frisör, das BA-CA-Bibliotheksfoyer, begrünte Dachgärten und ein Betriebskindergarten runden das Angebot ab.

Wohnqualität, Integration und Jahreszeiten beeinflussten Planer

Für die Planung des Bauprojektes zeichnet das Wiener Architekturbüro "archoffice" (Prof. Manfred F. Resch und DI Robert Kratschmann) verantwortlich. Wichtigste Anforderung war die Wohnqualität der Patienten im geriatrischen Krankenhaus. Ebenso wünschte sich das Haus der Barmherzigkeit eine funktionelle Integration von "öffentlichen" Flächen wie Café oder Frisör. Diese können auch von Anrainern aus der Umgebung genutzt werden. Architektonisch kommt diese Offenheit durch die Glasfassade zum Ausdruck. Hinter dieser sind kleine unbeheizte Veranden erkennbar. Architekt Prof. Mag. Manfred F. Resch: "Jedem Zimmer ist eine Loggia vorgelagert. Dadurch gewinnt der Bewohner zusätzlichen Freibereich und Raum für private Nutzung wie Grünpflanzen oder Kanarienvogel. Er kann den Wechsel von Frühling, Sommer, Herbst und Winter erleben und beobachten." (Schluss) gaw/brc

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