Kapsch TrafficCom entwickelt innovative Infrastruktur für portugiesisches Mautsystem

Neben Bemautung ist Einsatz für Zutrittssysteme, beim mobilen Bezahlen und als Parkticket-Alternative vorgesehen.

Wien (OTS) - Kapsch TrafficCom und der portugiesische
Mautbetreiber BRISA haben im Vorjahr eine Kooperation im Bereich elektronische Maut abgeschlossen. Dieser Kooperationsvertrag mit einem der größten und bedeutendsten portugiesischen Unternehmen umfasst die Lieferung von technischer Ausrüstung. Um das bestehende elektronische Mautsystem Portugals europakompatibel zu machen, hat nun Kapsch TrafficCom die straßenseitige Infrastruktur erneuert. Die in diesem Projekt zum Einsatz kommenden innovativen dualen Antennen ermöglichen sowohl das Kommunizieren mit den bereits existierenden Fahrzeugendgeräten, als auch mit zukünftigen - dem europäischen Standard entsprechenden - "On Board Units" (OBU). Über den Auftragswert haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Seit rund einem Jahr ist Kapsch TrafficCom in Portugal für das Unternehmen BRISA aktiv, um das bestehende elektronische Mautsystem Portugals europakompatibel zu machen. Damit wird es BRISA ermöglicht, das bestehende System Schritt für Schritt für andere europäische Länder mit Systemen auf Mikrowellenbasis zu öffnen. Zu diesem Zweck hat Kapsch TrafficCom für die portugiesische Autobahn eine Spurausrüstung mit dualen Antennen entwickelt, die sowohl das derzeit existierende nationale System als auch die paneuropäische Mautapplikation PISTA bedienen kann. Die Zertifizierung dieser dualen Antennen wurde nach umfangreichen Tests bereits erfolgreich abgeschlossen, die ersten Antennen werden derzeit ausgeliefert. Sie ersetzen Schritt für Schritt die vorhandene, straßenseitige Infrastruktur - abgeschlossen wird dieser Roll Out Ende 2005. Das Autobahnnetz umfasst derzeit ca. 1.800 km, wovon ca. 2/3 bemautet werden. Ein Teil der portugiesischen Straßen wird zurzeit noch als "Schattenmaut" geführt (portugiesischer Begriff "SCUT"), die Umwandlung in echte Toll Roads ist geplant.

Von der Bemautung zum mobilen Bezahlen bei Tankstellen - Kapsch sorgt für reibungslose Abläufe
Die hohe Penetrationsrate von Fahrzeugendgeräten in Portugal macht andere Anwendungen neben der Bemautung mittels OBU kommerziell sinnvoll. So ist geplant, die innovativen Kapsch Fahrzeugendgeräte bei den Zutrittssystemen der größten bestehenden Office Parks rund um Lissabon einzusetzen. Auch das mobile Bezahlen an Tankstellen mittels OBU wird vermehrt gefördert. Der Einsatz der Fahrzeugendgeräte beim Ticketing bei Parkgaragen ist ebenfalls bereits vorgesehen.

Weltweit erfolgreich im Einsatz: Mauttechnologie von Kapsch Kapsch TrafficCom ist mit seinen Mautsystemen seit Jahren weltweit erfolgreich: In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen u.a. Aufträge in Spanien, Portugal, Mexiko und Australien für sich verbuchen. In Europa sind Mautsysteme mit Mikrowellentechnologie derzeit bereits in Frankreich, Spanien, Großbritannien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Italien, Slowenien, Kroatien, Polen, Griechenland, Türkei und der Schweiz im Einsatz. Das derzeit größte Referenzprojekt von Kapsch TrafficCom befindet sich allerdings in Österreich: Das österreichische LKW-Mautsystem ist seit der erfolgreichen Inbetriebnahme am 1. Jänner 2004 das international beachtetste Referenzprojekt im Mautbereich.

Die Kapsch TrafficCom AG ist der führende Dienstleister innerhalb der Kapsch-Gruppe für Systeme und Komponenten in den Geschäftsfeldern Verkehrstelematik und Bahnkommunikation. Mit über 100 installierten Systemen in 30 Ländern zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Lieferanten in diesen Bereichen. Mit seinen Hightech Bemautungssystemen positionierte sich die Kapsch TrafficCom in den vergangenen 10 Jahren als Global Player in diesem Zukunftsmarkt. Heute ist die Kapsch TrafficCom mit ihren Tochterunternehmen Kapsch TrafficCom AB (Schweden), Kapsch TrafficCom Chile und Kapsch TrafficCom Australien Weltmarktführer im Bereich der vollelektronischen Mautsysteme. Kapsch TrafficCom beschäftigt weltweit mehr als 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen rund 100 im Bereich Forschung & Entwicklung eingesetzt werden.

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