Kranzl: Hospiz - Enquete am 13. April 2005 - Präsentation des NÖ Hospiz und Palliativversorgungskonzeptes

"trendig" oder "Not-wendig"?, so der Titel der Hospiz-Enquete

St. Pölten (SPI) - Bei der am 13. April 2005 durchgeführten Hospiz -Enquete im Regierungsviertel St. Pölten wurde ein flächendeckendes, integriertes Hospiz- und Palliativversorgungskonzept für Niederösterreich vorgestellt. "Niederösterreich ist damit das erste Bundesland, das ein mit allen betroffenen Einrichtungen - ob im mobilen oder stationären Bereich - abgestimmtes und koordiniertes Versorgungskonzept inklusive Ausbildungsvoraussetzungen sowie Kostenanalyse erarbeitet hat. Ein multiprofessionell zusammengesetztes Team soll Menschen mit unheilbaren Krankheiten Lebensqualität auch am Lebensende und ein "Sterben in Würde" ermöglichen", so Soziallandesrätin Christa Kranzl.****

In Niederösterreich begann der Strukturaufbau 1998 mit der Errichtung stationärer Hospizen in Pflegeheimen (LPPH Melk, Tulln, Wr. Neustadt) sowie der Gründung von mobilen Hospizinitiativen (25 derzeit), die seit 2001 mit dem Landesverband Hospiz vernetzt und koordiniert sind. Bereits damals erkannte Soziallandesrätin Christa Kranzl die Bedeutung dieser Dienste und unterstützte sie finanziell zum weiteren Strukturaufbau. Parallel dazu wurden in den Jahren 2002/2003 Pilotprojekte in NÖ Fondskrankenanstalten (Scheibbs, Waidhofen/Thaya) installiert.
Das neue Versorgungskonzept soll einen kontinuierlichen Übergang von stationärer zur extramuralen Betreuung gewährleisten, die 6 verschiedenen Betreuungsformen (mobiles Hospizteam, mobiles Palliativteam, Palliativ-Konsiliardienst, Palliativstation im KH, Tageshospiz und stationäres Hospiz im Heim) sind auf spezielle und individuelle Betreuungsformen abgestimmt und sollen bis zum Jahr 2012 umgesetzt werden.

"Mit der Förderung der mobilen Hospizdienste wurde bereits im Jahr 2002 der erste Schritt zur Anerkennung der Hospizinitiativen gesetzt, damit konnten Koordinatorinnen in den Regionen sowie Ausbildungskurse für ehrenamtliche MitarbeiterInnen finanziert werden. Ein Betrag von € 365.000 ist dafür im Voranschlag 2005 vorgesehen. Als Soziallandesrätin von Niederösterreich möchte ich die aktive Sterbebegleitung unterstützten und kranken Menschen sowie ihren Angehörigen einen Lebensabend in familiärer und vertrauter Umgebung gewährleisten", so Soziallandesrätin Christa Kranzl. (Schluss) as

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Alois Schroll
Pressereferent LR Christa Kranzl
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