KV-Abschluss Bauhilfs- und -nebengewerbe: + 2,45 %

Kollektivvertragsabschluss für die rund 30.000 ArbeiterInnen in Bauhilfs- und -nebengewerbe bringt Lohnerhöhung

Wien (GBH/ÖGB) - "Mit dem Vertragspartner der Bundesinnungen der Baunebengewerbe konnte ein neuer Kollektivvertrag abgeschlossen werden", stellte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB Vizepräsident Johann Driemer im Namen des gesamten Verhandlungsteams der Gewerkschaft Bau-Holz fest.++++

Es wurde eine Laufzeit von 12 Monaten, beginnend mit 1. Mai 2005, vereinbart.
Die KV-Löhne und Lehrlingsentschädigungen werden um 2,45 % erhöht, ebenso die Akkordsätze für Pflasterer und die in fixen Beträgen ausgedrückten Sätze.

Vereinbart wurde auch die Parallelverschiebung, d.h., die bestehenden Überzahlungen bleiben aufrecht. Ausgenommen sind jene Bereiche, in denen auf Grund der Vereinheitlichung der Lohnkategorien Sondervereinbarungen getroffen wurden.

Bei den kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen konnten ebenfalls Verbesserungen erreicht werden. So wurde für die Dauer der Lehrabschlussprüfung bezahlte Freizeit vereinbart und der Kündigungsschutz wird auf die gesamte Dauer des gesetzlichen Kinderbetreuungsgeld-Anspruches erhöht.

Für die Steinarbeiter wird die Weihnachtsremuneration in vier Etappen von 6,5 % auf 8 % erhöht.

Auch für die ArbeiterInnen in den Baunebengewerben haben die KV-Parteien, ebenso wie für die ArbeiterInnen in Bauindustrie und Baugewerbe, übereinstimmend erklärt, über die Einrichtung einer "Pensionskasse Bau" bei der BUAK weiter zu verhandeln.

Weitere Sonderregelungen zur Angleichung an einen bundeseinheitlichen KV-Lohn wurden vereinbart.

ÖGB, 13. April
2005
Nr. 205

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