Cerwenka: Errichtung der Landesfeuerwehrschule Tulln geht zügig weiter

Brandsimulationsanlagen auf höchstem Niveau für moderne Ausbildung

St. Pölten, (SPI) - Ein Auftragsvolumen in der Höhe von 890.674 Euro für die technische Ausstattung des Brandhauses und sonstige Einrichtungen für die Landesfeuerwehrschule in Tulln wurden vom Land Niederösterreich beschlossen. "Die Landesfeuerwehrschule ist eines der wichtigsten Projekte für die Sicherheit der NiederösterreicherInnen in den vergangenen Jahrzehnten. Die Schule wird ein vernetztes Sicherheitszentrum darstellen und damit die Anforderungen der heutigen Zeit erfüllen. Die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen in unserem Land leisten Tag für Tag Großartiges und riskieren oft sogar das eigene Leben im Einsatz für ihre MitbürgerInnen. Es ist daher selbstverständlich, dass für sie auch ein entsprechend modernes Ausbildungszentrum zur Verfügung stehen muss. Eine fundierte Ausbildung der Feuerwehrleute ist schließlich nicht nur für jene wichtig, denen geholfen wird, sondern vor allem auch für die Sicherheit der HelferInnen selbst", so der Zivilschutzsprecher der SPNÖ, LAbg. Helmut Cerwenka.****

Insgesamt 36,5 Millionen Euro werden in das Vorzeigeprojekt investiert. "Nach dem Baubeginn im April des Vorjahres konnte schon im März dieses Jahres die Gleichenfeier für das Sicherheitszentrum Tulln begangen werden. Mit der nun erfolgten Auftragsvergabe ist ein weiterer wichtiger Schritt für die rasche Umsetzung dieses wichtigen Projekts erfolgt", so Cerwenka weiter. Künftig werden neben der NÖ Landesfeuerwehrschule, das Landesfeuerwehrkommando, die Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz, die NÖ Brandverhütungsstelle und der NÖ Zivilschutzverband im neuen Zentrum untergebracht sein. Die Schule wird über einen mehrstöckigen Internatstrakt, modernste Lehrsäle und einen Veranstaltungssaal verfügen. "Ein so genanntes ‚Übungsdorf' wird für die praxisnahe Ausbildung sorgen. Die verschiedensten Szenarien können hier realistisch nachempfunden werden und garantieren so die optimale Vorbereitung für den Ernstfall. Die technische Ausstattung des Brandhauses ist ebenfalls von enormer Wichtigkeit. Diese Brandsimulationsanlage ist ein elementarer Bestandteil der Ausbildung", so Cerwenka.

"Trotz der Freude über den zügigen Fortschritt des Neubaus darf aber nicht vergessen werden, dass das Feuerwehrwesen in Niederösterreich immer noch vor gravierenden Schwierigkeiten steht. Vor allem die finanzielle Situation der Wehren ist noch nicht nachhaltig verbessert worden. Eine Befreiung von der Mehrwertsteuer oder die Schaffung eines Härtefallfonds sind Forderungen, die noch immer nicht verwirklicht wurden. Die Feuerwehren leisten jeden Tag unter größtem persönlichem Einsatz Hilfe für ihre Mitmenschen - diese Leistung muss auch insofern honoriert werden, indem wir ihnen auch von Seiten der Politik jede nur mögliche Unterstützung zu Teil werden zu lassen", so LAbg. Cerwenka abschließend.
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