SP-Haider: Sicherheitsgefühl der Oberösterreicher sinkt dramatisch

Umfrage belegt Unbehagen der Menschen und bringt Ablehnung für Kürzungen bei der Exekutive

Linz (OTS) - Die Einschätzung der Kriminalitätslage in Oberösterreich durch die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher spiegelt sich in einer von der SPÖ in Auftrag gegebenen IFES-Umfrage (1.000 Befragte) von Anfang April 2005 deutlich wieder.

"Das Sicherheitsgefühl der Menschen in Oberösterreich sinkt dramatisch. Diese IFES-Umfrage belegt das eindeutig. 50 % der Befragten sind etwa der Meinung, die Einbrüche und Diebstähle sind in letzter Zeit stark gestiegen. 34 % gehen von einer leichten Steigerung aus und nur 11 % meinen, es gebe keine Steigerungen. 4 % haben keine Meinung dazu. Diese realistische Sicht der Kriminalitätsentwicklung straft all jene Lügen, die mit hinterfragenswerten Statistiken permanent den Eindruck vermitteln wollen, es gebe kein Problem in der Kriminalitätsentwicklung. So erfreulich Rückgänge bei der Zahl der angezeigten Straftaten in den ersten 3 Monaten 2005 sind, muß auch gesehen werden, dass die Kriminalität seit dem Jahr 2000 stark ansteigt. Daher sind auch die von der Bundesregierung vorgenommenen Kürzungen im Bereich der Sicherheit falsch", ist für Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, klar.

Diese Umfrage belege auch, dass den Menschen in unserem Bundesland der polizeiliche Schutz vor Kriminalität ein äußerst wichtiges Anliegen sei. 69 % der Befragten geben diesem Thema die Note 1 (Schulnotensystem 1 - 5). 20 % geben die Note 2, acht Prozent die Note 3, zwei Prozent die Note 4 und 1 % die Note 5.
Die SPÖ fordere daher erneut, die Exekutive in Sachen Kriminalitätsbekämpfung besser zu unterstützen, statt sie durch die schlecht vorbereitete Zusammenlegung zu verunsichern, ergänzte Haider.

"Die SP OÖ steht auf Seiten der Bevölkerung und fordert entsprechende Unterstützung für die Exekutive. Das wird auch von der Bevölkerung unterstützt. Denn 82 % der Befragten sind in der Umfrage der Meinung, bei den Ausgaben für die Sicherheit dürfe nicht gespart werden (12 % sind für Einsparungen, 7 % haben keine Meinung). Wir lehnen die Streichung von nahezu 1.000 Planstellen bei der Exekutive und die Kürzung des Sicherheitsbudgets um 0,4 % für das Jahr 2006, wie sie ÖVP und FPÖ letzten Donnerstag beschlossen haben, entschieden ab. Statt dessen muss es in Österreich wieder eine deutliche Steigerung der Sicherheitsausgaben geben. Denn bei der Sicherheit zu kürzen, ist mehr als kurzsichtig", bezog Erich Haider klar Position.

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