ÖAMTC: Mehrphasen-Fahrtraining bringt ein Vielfaches an Sicherheit

Führerscheinneulinge überschätzen sich oft

Wien (ÖAMTC-Presse) - Verkehrssituationen, die oft auch geübte Autofahrer "unsicher" machen, bringen vor allem Führerscheinneulinge in Extremsituationen, in denen sie das Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle haben. "Junge Fahranfänger unterschätzen meist durch Unerfahrenheit und Unbekümmertheit kritische Situationen", weiß Franz Wurz, gemeinsam mit Erich Sedelmayer Leiter der ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren. Überforderung, Selbstüberschätzung des eigenen Könnens sowie Unflexibilität in der Anpassung des Fahrverhaltens und der Geschwindigkeit sind die Hauptursachen für die meisten Unfälle von Führerscheinneulingen. "Nicht die Vorsicht, sondern der Spaß am Fahren und das Austesten des Fahrzeugs steht für manche im Vordergrund. Für einen höheren 'Nervenkitzel' werden dann höhere Risiken eingegangen, die auf der Straße keinen Platz haben", so Wurz.

Die ideale Vorbereitung auf das weitere Autofahrerleben, ist das Fahrsicherheitstraining, das vom ÖAMTC in seinen mit modernster Technik ausgestatteten Fahrsicherheitszentren angeboten wird. Man lernt in vielen praktischen Abschnitten wie man Gefahren rechtzeitig erkennen und vermeiden kann und wie durch richtiges Handeln und Reagieren auch Krisensituationen bewältigt werden können.

Bei vielen Jugendlichen, die beim Fahrsicherheitstraining noch säumig sind, mangelt es meist nur an der nötigen Information. Daher sollte, so der ÖAMTC, auch das Informations- und Mahnwesen seitens der Behörden intensiviert werden.

Mit Mehrphasen-Training zu weniger Unfällen

Mit 1. Jänner 2003 ist die Mehrphasen-Fahrausbildung in Kraft getreten. Er soll die besonders gefährdeten jungen Fahrzeuglenker schützen, die durch gesteigerte Emotionalität und fehlendes Risikomanagement die meisten Alleinunfälle verursachen. In einer zweiten Phase nach dem Führerscheinerwerb müssen zwei Perfektionsfahrten und ein Fahrsicherheitstraining innerhalb von zwölf Monaten bei Pkw absolviert werden. Das Fahrsicherheitstraining ist nicht an eine Fahrschule gebunden und kann in allen ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren absolviert werden.

Höchste Qualität und viele Vorteile beim ÖAMTC

"Es kommt nicht nur darauf an, dass man ein Fahrsicherheitstraining macht, sondern auch wie und wo man es macht. Für den ÖAMTC, mit seiner über 20-jährigen Erfahrung auf dem Gebiet, ist die Qualität der Ausbildung oberstes Gebot", betont Wurz.

Junge Führerscheinbesitzer bekommen gratis eine "Schnuppermitgliedschaft" beim ÖAMTC. Mit der Mitgliedschaft steht für Teilnehmer an der Mehrphasen-Fahrausbildung, die kein eigenes Fahrzeug haben, als besonderes Service des Clubs nach Vorreservierung ein Auto oder Motorrad kostenlos zum Training zur Verfügung. Ein besonderes "Zuckerl" bietet BP allen, die beim ÖAMTC ein Mehrphasen-Training absolvieren: Einen Tankgutschein über 10 Euro. BP weiß, was Trainingskurse beim Club bringen und schickt deshalb fast alle MitarbeiterInnen zur Ausbildung in die ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren.

ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren in ganz Österreich

Der ÖAMTC hat seine neun Fahrsicherheitszentren flächendeckend in ganz Österreich. ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren gibt es in Niederösterreich in Teesdorf und am Wachauring bei Melk, in der Steiermark in Lang-Lebring und Kalwang, in Kärnten in Mölbling, in Oberösterreich in Marchtrenk, in Salzburg in Saalfelden, in Tirol bei Innsbruck/Süd und in Vorarlberg in Röthis.

Informationen zum ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining und zur Mehrphasen-Fahrausbildung gibt es auf der Homepage des Clubs im Internet unter http://www.oeamtc.at/fahrsicherheit/. Dort kann man die Kurse mit dem Check in-Button auch bequem direkt online buchen.

Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial vom ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining finden Sie im ÖAMTC-Foto-Service im Internet unter http://www.oeamtc.at/presse/.

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ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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