Kärnten: Warmuth fordert Sozialhilfe für schwer behinderte Kinder

Ein diesbezüglicher Antrag soll in der nächsten Landtagssitzung eingebracht werden!

Klagenfurt (OTS) - Als Diskriminierung von behinderten Kindern bezeichnet die freiheitliche Familiensprecherin LAbg. Wilma Warmuth das Versäumnis der Soziallandesrätin Dr. Schaunig-Kandut, wonach Behinderte trotz Rechtsanspruch des Verwaltungsgerichtshofes in Kärnten keine Sozialhilfe erhalten würden.

Demnach werde Sozialhilfe nur dann gewährt, wenn Jugendliche zu einer Anlehre fähig seien. Jene Behinderte, die "voll intern" in einer sozialen Einrichtung untergebracht sind, haben den Selbstbehalt der Eltern zu verkraften, kritisiert Warmuth.
Da dies laut Verwaltungsgerichtshof gesetzeswidrig sei, hat hier in Kärnten rasch eine faire Lösung für die leidgeprüften und finanziell schwer belasteten Eltern zu erfolgen, fordert die freiheitliche Familiensprecherin.
"Soziallandesrätin Schaunig-Kandut mangelt es an Sensibilität und Gespür für Menschen in Notsituationen! Wie anders könnte es sein, dass nach den Skandalen im Kärntner Frauenhaus und AVS, sowie nach der versäumten Umsetzung der Pflegeanwaltschaft in Kärnten, nun mehr Kärnten sozialpolitisch bei einer fairen Sozialhilferegelung für Eltern mit behinderten Kindern österreichweites Schlusslicht ist? Daher werden wir anlässlich der nächsten Landtagssitzung einen diesbezüglichen Antrag einbringen, der diese unhaltbare Situation zu Gunsten der Behinderten verbessert", betont LAbg. Wilma Warmuth engagiert.

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