Sensation in Gorbach-Gemeinde: SPÖ überholt FPÖ in blauer Prestigegemeinde

SPÖ klarer Wahlsieger - Roter Wahlsieg als Dämpfer für Gorbachs Lieblingsprojekt Letzetunnel

Frastanz (OTS) - Paukenschlag in der blauen Prestigegemeinde Frastanz. In der Heimatgemeinde von Vizekanzler Hubert Gorbach legte die Liste "Franz Lutz - Parteifreie und SPÖ’ von 19,7% des Jahres 2000 auf nun 31,3% zu. Ein klares Plus von 11,6%, während sowohl ÖVP (- 4%), als auch FPÖ (-7%) klar verloren haben. Die SPÖ hat damit die FPÖ klar überholt und ist damit die unumstrittene Nummer 2 in der Marktgemeinde. Der Spitzenkandidat der SPÖ GR Franz Lutz ist dementsprechend glücklich über das beeindruckende Ergebnis. "Wir haben mit einem jungen Team einen ambitionierten Wahlkampf geführt und seit Monaten die Themenführerschaft in Frastanz vorgegeben. Die Arbeit hat sich gelohnt." Die SPÖ sei als Dritter in´s Rennen gegangen und sei nun doppelt so stark wie die FPÖ. Lutz bedankt sich in diesem Zusammenhang bei den Frastanzerinnen und Frastanzern für das Vertrauen. Frastanz galt immer als blaue Prestigegemeinde, die FPÖ-Frastanz als Vorzeigeorganisation. So wurde in der "Neuen Freien Zeitung" noch vor einem Jahr Frastanz
als Heimatgemeinde von Vizekanzler Hubert Gorbach, FPÖ-Bundesgeschäftsführer Arno Eccher, LAbg. Hiltraud Wieser und Landesgeschäftsführer Gerhard Dingler bejubelt. "Vom Glanz der prominenten FPÖler bzw BZÖler war heute nicht mehr viel zu spüren", freut sich Lutz über die klare Wahlniederlage der Freiheitlichen.

Die Zugewinne für die SPÖ seien auch eine inhaltliche Bestätigung der Arbeit von Lutz und seiner Liste. So hat sich die SPÖ in Frastanz seit Jahren gegen einen Letzetunnel (Anm.: Entlastungstunnel zwischen Liechtenstein und Frastanz) ausgesprochen, während die FPÖ diesen klar befürwortet habe. "Ich hoffe, dass dieses Ergebnis den Verantwortlichen zu denken gibt und das Projekt Letzetunnel damit endgültig ad acta gelegt werden kann", so Lutz. Die SPÖ werde jedenfalls in Frastanz - durch den klaren Wahlsieg gestärkt - auch weiterhin engagiert gegen das Lieblingsprojekt von Minister Gorbach ankämpfen.

"Unser Sieg ist auch ein Sieg der Jugend. Gemeinsam werden wir daher für die Zukunft von Frastanz und die Erhaltung unseres intakten Lebensraumes arbeiten", so Lutz. (Schluss)

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