3 fordert: Weg mit dem Schmäh!

Thoma warnt vor neuester tele.ring-Mogelpackung - tele.ring-Werbung zu "Formel 10" ist irreführend!

Wien (OTS) - "Lassen Sie sich nicht für blöd verkaufen!" warnte heute 3CEO Berthold Thoma die österreichischen KonsumentInnen vor der "Mogelpackung Formel 10". Dieser neue Mobilfunktarif des Betreibers tele.ring verspreche geringe Kosten, könne aber die Kunden teuer zu stehen kommen. "Weder der uneingeschränkte 10-Cent-Tarif noch die Berechnungsformel noch der Entfall der Grundgebühr entsprechen der Wahrheit. Tele.ring führt hier die KonsumentInnen bewusst in die Irre", kritisierte Thoma.

Die Begründung: Laut tele.ring kosten Anrufe in ALLE Netze sowie das Abhören der Mobilbox 10 Cent - ein scheinbar einfaches Prinzip. Aber wer das Kleingedruckte nicht liest, dem kann der vermeintliche Billigtarif teuer kommen. Grundsätzlich ist es so, dass in der Telekombranche bei der Abrechnung, von einer 30-Sekunden-Taktung ausgegangen wird. Die aktuelle "Formel 10" von tele.ring arbeitet jedoch für die erste Gesprächsminute mit einer 60-Sekunden-Taktung, die erst danach in eine 30-Sekunden-Taktung übergeht. D.h.: Kurze Gespräche kommen dem Kunden sehr teuer, weil bereits ein Gespräch von wenigen Sekunden voll verrechnet wird! Damit stimmt aber auch die Formel: "Dividieren Sie Ihre Gesprächsminuten durch 10 - das ist der Preis, den Sie zahlen!" nicht mehr. Das lässt sich anhand eines kleinen Rechenbeispiels anschaulich darstellen:

Ein Rechenbeispiel:

120 Gespräche von je einer Sekunde Dauer ergeben exakt zwei Gesprächsminuten (Bsp. Mailbox meldet sich statt Gesprächspartner, Anrufer legt auf). D. h. der Kunde sollte nach der "Formel 10" 20 Cent dafür bezahlen. Da aber jedes Gespräch nach einer Sekunde beendet wurde, kommen nach der 60-Sekunden-Taktung volle 120 Minuten zum Tragen (also sechzigmal so viel!). Der Kunde bezahlt letztlich 12 EUR - für lediglich zwei Gesprächsminuten. Und selbst wenn jedes dieser 120 Gespräche 30 Sekunden dauert (Bsp. Ein Anruf "Schatz ich bin gleich zu Hause ..." dauert nicht länger als 20 Sekunden), werden 60, also noch immer doppelt so viel verrechnet. Mit dem angeblichen Diskonttarif kann man also ordentlich draufzahlen!

Damit wird die Werbung von tele.ring zu einer bewussten Irreführung der Konsumenten, weil die Formel "Dividieren Sie Ihre Gesprächsminuten durch 10 - das ist der Preis, den Sie zahlen!" schlichtweg falsch ist. Und Thoma ortet noch ein weiteres Problem:
Die "Formel 10" wird auch mit dem Entfall der Grundgebühr beworben -aber 10 EUR Gebühr werden auf jeden Fall verrechnet, auch wenn man weniger telefoniert! Dieser Mindestumsatz ist die zweite Konsumententäuschung - eine Grundgebühr wurde quasi durch die Hintertür eingeführt. Fazit: Wer nur der Werbung glaubt und das Kleingedruckte nicht liest, wird bei tele.ring sicher draufzahlen!

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